Hallo, Am Sonntag 19 Dezember 2010 09:04:08 schrieb Thomas Blumrich: > Hallo Mapper, > > so wie ich es sehe ist es sehr zeitaufwendig einen "echten" super > genauen Referenzpunkt selber zu bestimmen. Bei einem größeren Gebiet > bräuchte man dann noch einige von diesen Punkten. Das scheint mir nicht > praktikabel. so schlimm ist das gar nicht. Bei meinem GPS kennzeichne ich einfach ein paar Punkte und nehme sie nochmal auf, wenn ich daran vorbeikomme. Externer GPS- Empfänger auf 3-m-Stange für besseren Empfang.
Das Gerät muss nur den Namen des entsprechenden Punktes bekommen und mittelt dann. Die Anzahl der Messungen ist ebenfalls abrufbar. > > Ich versuche die Genauigkeit der OSM-Daten ebenfalls durch mehrere > Messungen zu verbessern. Dabei hebe ich aber nicht auf einzelne Punkte > ab sondern auf viele Tracks. > Wenn jeder seine gesäuberten Tracks hochläd ergibt sich aus deren > Normalverteilung nach Gauß ein schöner Mittelwert der auch optisch gut > abzuschätzen ist. Das Problem dabei ist die unterschiedliche Qualität der einzelnen Tracks. Prinzipiell kann man eine Lage oder Entfernung auf einfache schätzen. Wenn man genug Leute fragt, bekommt man nach Gauß einen schönen Mittelwert, der optisch gut aussieht - nur ob das ganze irgendetwas mit der Realität zu tun hat, weiß man nicht. Das ist der Nachteil an der Mathematik. > Ausserdem versuche ich möglichst wenig unnötige Kurven zu laufen sondern > eher immer geradeaus über die Kreuzung rüber und die Querwege dann > später erfassen. So sind die Schnittpunkte immer sauber. > > Wer mal sehen will, ob so ein Ansatz etwas taugt kann sich mal die > Gegend um Bönnigheim anschauen. In den Großstädten gibt es bereits Tracks ohne Ende. Wenn die eingeblendet werden, sieht man die Straßen nicht mehr. Hinzu kommt, das man nicht weiß, wo der Mapper bei Erstellung des Tracks war. Er kann zu Fuß auf dem rechten oder linken Fußweg gewesen sein, auf einem Fahrrad oder im Auto. Beim Auto weiß man nicht, welche Spur er nahm. Außerdem ist die Qualität des Empfängers unbekannt und die meisten Empfänger empfangen ungestört nur Signale in Geh/Fahrtrichtung, weil der Rest des Horizontes durch das Autodach oder den Mapper abgedeckt wird. Ich habe in HH mit der Methode, aber nur eigenen Tracks, aufgenommen mit dem Auto mit Dachempfänger und möglichster Nutzung der Straßenmitte bzw. der dem am nächsten kommenden Spur ein paar Straßen mehrfach abgefahren und dann nur auf Plausibilität mit vorhanden Tracks verglichen. Man kommt damit auf um und bei 2-4 Meter. Es ist sehr interessant, diese Straßen jetzt im Bing zu vergleichen. Das passt schon ganz gut zusammen. Aber an die Genauigkeit von Referenzpunkten kommt diese Methode nicht heran. Da kann man einen Meter erreichen. Gruß, Wolfgang _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

