Hallo Martin. Am 2011-04-26 12:46 schrieb M∡rtin Koppenhoefer: > im Prinzip stimme ich Dir zu, bis auf die Fahrradstraße, die ist wie > pedestrian eine Straße und daher kein path.
Okay. Aber so mancher hoch frequentierte Radweg hat den Ausbauzustand einer kleineren Straße, das wollte ich damit aussagen. > [Leben und Leben lassen] > > davon halte ich nichts. Diese Haltung hat ja gerade dazu geführt, dass > man immer noch keine einheitliche Interpretation hat. Ich verstehe > auch nicht, was "offensichtliche Fehler" sein sollen, wenn die > Bedeutung von path überhaupt nicht klar ist (überspitzt gesagt, > konkret sehe ich das wie bisher hier auch angedeutet: Weg, der keine > Straße ist und durch Zusatztags weiter beschrieben werden sollte). Mit offensichtlichen Fehler meine ich beispielsweise, dass ein Weg den ein Radfahrer kartiert hat manchmal kilometerlang als Radweg eingetragen ist obwohl es sich wechselweise um Feldwege, Radwege, Querfeldeinstrecken und/oder Straßen handelt. So lange man den Datenbestand inhaltlich verbessert und nicht nur die jeweils "andere" Verwendung des highway-Tags eliminiert ist doch alles im grünen Bereich. Einen inhaltlichen Konsens zu finden ist aber schwierig. Ich war damals derjenige, der auf dieser ML darum bat, diesen Vorschlag in der Form via Abstimmung im Wiki abzulehnen. Eben weil ich die Definition sehr wässrig fand und das was *damals* abgestimmt wurde keinen Mehrwert bot, bis auf das "erweiterbare", das damals gelobt wurde. Meine Mail führte wohl dazu, dass die formalien-liebenden Durchschnittsdeutschen erst auf dieses Konstrukt aufmerksam wurden und es zu lieben begannen. Der Vorschlag des path wurde angenommen, die Ablösung von "cycleway" und "footway" allerdings nicht. Damit war der paradoxe Fall aufgetreten dass es ein Tag gibt, das eine "Mehrheit" (von irgendwie 50 Leuten oder so) ganz toll findet, aber irgendwie auch nicht besser als das was wir schon hatten. Der ultimative Nutzen sollte mit den Zusatztags kommen, deren Definitionen später nochmals substanziell umdefiniert wurden und daher weiß irgendwie keiner mehr was eigentlich mit der pseudodemokratischen Abstimmung legitimiert wurde und was nicht. Danach gab es einige Wiki-Edit-Wars, bei dem dann irgendwie doch (entgegen der Abstimmung) jede Verwendung des bisherigen cycleway/footway geächtet werden sollte oder eben auch nicht. Dass da keiner mehr durch blickt, ist doch völlig klar. Wie willst du das harmonisieren? Meiner Meinung nach am ehesten in dem man "back to the roots" geht und wieder so tagged wie es davor war: Das "größte" erlaubte Verkehrsmittel gibt die highway-Größe an und alles weitere kommt per Zusatztags. Dieser Vorschlag wird aber in der alljährlichen Sommerlochdiskussion immer abgebügelt. Ergo: Nicht mehr drüber diskutieren, jeden machen lassen, irgendwann haben die path-Freunde die Nase voll davon dass alle Welt etwas anderes aus ihrem Tag heraus deutet. Gruß, Bernd -- Das ist übel, sprach der Dübel, und verschwand in der Wand.
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