Am 28.04.2011 14:20, schrieb fly:
[...]
Nein, ich halte Gehsteige nicht für überflüssig. Ich bin nur dagegen,
diese als Unterkategorie von footway zu definieren, sondern entweder
ohne highway=* als seperaten Weg, oder doch eher mit an die eigentliche
Straße als tag: sidewalk=none/left/right/both.
Wie gesagt: Gib mir eine Handhabbare Lösung, wie man mit Tags an der Straße Querungsstellen mappen kann, und ich bin vielleicht dabei.
Bisher gibt es nur immer wieder den Hinweis, tags würden reichen.

Die Ufer sind wichtig: Ist links eine Bordsteinkante? Ist rechts eine Bordsteinkante? Ist links taktiles Pflaster? ist rechts taktiles Pflaster?
Als Unterkategorie, muß jetzt jedem Renderer der Unterschied zwischen
footway und sidewalk beigebracht werden. Zu Zeit gibt es keinen
Unterschied und so werden alle sidewalks falsch dargestellt.
Außerdem geht der Bezug zur eigentlichen Straße verloren.
Da es die Fußwege vorher gar nicht gab - sondern nur ominöse Attribute an der Straße, geht hier keine Verbindung verloren, sondern es kommen unverbunden zusätzliche Elemente auf der Karte dazu.
Die Zuordnung fehlt, das ist richtig.
Mein Vorschlag ist deshalb, name=Name-der-straße und sidewalk=yes zu setzen; damit lässt sich die Zuordnung hinreichend erstellen, wenn man das will.

Sidewalks werden bisher "falsch" dargestellt, wenn/weil sie als footways dargestellt und nicht gesondert betrachtet werden. Natürlich wäre eine entsprechende Spezialbehandlung sinnvoll: Ändere die Signatur der Straße, so dass sie über den Linienstil indiziert, ob ein Bürgersteig vorhanden ist. In niedrigeren zoomleveln will man Bürgersteige vermutlich auch früher ausblenden als eigenständige Fußwege.
Das ist aber eben mit dem zusatzindikator sidewalk=yes möglich.
Dass Renderer das umsetzen müssten, zumindest im style, ist klar.
Aber das sollte doch kein Argument sein, das Tagging nicht zu erweitern/verbessern.

Noch einmal: Ich kenne keine funktionierende Lösung für Querungsstellen kombiniert mit Attributen für Bürgersteige.
Ich habe auch meine Problem an Kreuzungen, gerade wenn der Bordstein nur
auf einer Seite abgesenkt ist. Hier finde ich es auch sinnvoll Übergänge
seperat zu zeichnen, allerdings nicht als highway=*, sondern z.B als
crossing=path/track oder auch mit highway=crossing + crossing=*
soweit okay, und wie geht der crossing-path dann weiter? endet der an beiden Seiten der Straße in der Luft?
Wenn ja: wie soll dann Routing funktionieren können?
Wenn nein: verbindest du das dann wieder mit der Straße? Irgendwie auch komisch, wenn du mich fragst...
Ein Beispiel wäre nett.
Wenn umbedingt ein highway-tag verwendet werden soll, dann bitte als ein
neuer Wert, aus dem klar wird, daß der Weg zur Straße gehört und nicht
einfach als eine Unterkategorie von footway
Darüber kann man sich sicher streiten, genauso wie über die "höchstes-verkehrsmittel-regel" oder sonstwas. Inwiefern unterscheidet sich ein Bürgersteig (in Deutschland) von einem "designated" footway, der nicht entlang einer Straße läuft? Soweit ich weiß, haben ohne gesonderte Ausschilderung Radfahrer über 10 Jahre ein Nutzungsverbot (beim Bürgersteig müssen sie die Straße benutzen, beim Fußweg ist die Nutzung schlicht und einfach verboten - schieben oder Umweg fahren ist angesagt); abgesehen von den Kindern unter 10, für die ich die Regelung bei anderen Fußwegen nicht auswendig parat habe, ist das IMHO das selbe.

Warum also anders taggen?
Warum vor allem wieder eine quasi-path-Klasse einführen, die dann doch wieder mit foot=yes|no, bicycle=yes|no, segregated=yes|no.... schwierig zu taggen ist?

Gruß
Peter

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