Am 29.04.2011 15:28, schrieb M∡rtin Koppenhoefer:
[...]
Am 28. April 2011 22:52 schrieb Peter Wendorff<[email protected]>:
Mein Vorschlag ist deshalb, name=Name-der-straße und sidewalk=yes zu setzen;
damit lässt sich die Zuordnung hinreichend erstellen, wenn man das will.
die einfachste Lösung, aber für den Renderer eine, die Verarbeitung
erfordert, um nicht zig unnötige Namensdopplungen zu haben. Und die
Datenbank bläht das natürlich ziemlich auf.
Das Datenbank-Aufblähen ist 'n sch***-Argument, das Vorverarbeiten-müssen auch, denn dann könnten wir auch direkt für die Router mappen und fertige Routinggraphen in der Datenbank fordern.

Die Namensdopplung lässt sich übrigens sehr einfach vermeiden: keine namen bei sidewalk=yes rendern.
Noch einmal: Ich kenne keine funktionierende Lösung für Querungsstellen
kombiniert mit Attributen für Bürgersteige.
+1, wenn es Dir darum geht, komplexe Kreuzungen detailliert abzubilden
(einfache Querungen wie Zebrastreifen liessen sich durch einen
einzelnen Node problemlos auch sonst abbilden).
-1 für den Zebrastreifen: Ich hätte (notwendigerweise, weil routing-relevant) gerne die Informationen über Bordsteinhöhe (abgesenkt, gar kein Bordstein, normaler Bordstein) und taktile Pflasterung (ja/nein) für beide Seiten der Querung angegeben.

Mit einem tactile_paving=one_side oder so 'nem Müll ist nichts anzufangen, weil blinde Fußgänger 'nen Sch*** darauf geben, wenn das Zielufer bei der Querung mit taktilem Pflaster abgesichert ist, sie aber diesseits der Straße blöderweise vor ein Auto rennen.

Natürlich ist es richtig, dass auch Blinde sich nicht auf Navigationssysteme geschweige denn die Daten der Karte dahinter verlassen dürfen, und die wenigsten tun das (gerade unter den Blinden). Ein Routenplaner (und ja, der ist in Planung) sollte aber die entsprechenden Daten berücksichtigen können.

Wie aber tagge ich das jetzt noch auf 'nem Punkt mit highway=crossing?
sloped_curb:left auf 'nem node???? Das geht beim ersten Straße-umdrehen mit jedem Editor kaputt.

Wie gesagt: Vorschläge sind willkommen.
Darüber kann man sich sicher streiten, genauso wie über die
"höchstes-verkehrsmittel-regel" oder sonstwas.
Inwiefern unterscheidet sich ein Bürgersteig (in Deutschland) von einem
"designated" footway, der nicht entlang einer Straße läuft?
es geht nicht um eine rechtliche, sondern um eine typologische
Unterscheidung, von daher ist ein "in Deutschland" nicht angebracht.
Sie unterscheiden sich durch die An- bzw. Abwesenheit der Straße.
Mit dem Argument unterscheiden sich Wanderwege mit immer wieder lockerem Sandboden und geteerte Wanderwege durch den Belag und sollten dann nicht beide mit dem gleichen highway-Wert getagged werden; der Unterschied für Radfahrer ist sicherlich größer als der zwischen Bürgersteig und Fußweg für (erwachsene) Fußgänger - überzeugt mich irgendwie nicht besonders.

Gruß
Peter

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