Hallo! Darf ich noch etwas Öl ins Feuer gießen?
In Österreich - so ich das überblicken kann - wurde der Vorschlag, path für Geh-/Radwege zu verwenden, glücklicherweise nicht übernommen - vielleicht weil hier der Wanderkarten-Aspekt deutlicher gesehen wird. In meinen Augen kommt man mit dem WischiWaschi-Path vom Regen in die Traufe. Das Problem vom unglücklichen cycle/footway auf den path zu verlegen bringt nichts ausser noch mehr Uneinheitlichkeit. Der 'normale' user versteht path als 'Pfad', also 'unbuilt single dirt track', und das ist gut so. Path ist der ideale Tag für Wanderwege im freien Gelände. Sobald man künstlich etwas anderes hinein interpretiert, ist man gezwungen, mittels zusatztags die Nutzergruppen festzulegen. Also müsste man jetzt bei allen Wanderwegen foot=yes, bycicle=no anfügen, und noch darauf achten, dass kein mensch auf die Idee kommt, foot=designated zu schreiben, denn die werden unter Mapnik als footway gerendert, und footways in den Alpen sind ein absolutes NO-GO! Übrigens sind viele dieser cycle/footway-paths im Freiland eigentlich tracks (grade1), weil sie oft auch legal von traktoren u.ä. befahren werden. IMHO ist die einzige Lösung des Dilemmas eine neue highway-kategorie, etwas was einen generischen Fahrweg darstellt - möglicherweise auch ein revival von highway=road. Absolut nicht sinnvoll ist es, einen bestehenden und gut eingeführten Weg-Typ (path) umzudefinieren. So und nun fetzt euch weiter, ich ziehe mich wieder auf meine Beobachterposition zurück - mein Referat zu dem Thema für die SOTM_EU wurde ja leider abgelehnt (die fürchten sich wohl auch vor diesem Minenfeld ;-) -- LG, Boris aka borisC _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

