Am 20.09.2011 13:00, schrieb [email protected]:
Am 11.09.2011 17:45, schrieb Uwe R. Kunzmann:
* Warum ?ndern sich die Links zum Aufruf des Analyzers? Ich habe
diesen beispielsweise in Webseiten eingebunden, um auch unbedarfte
Leute an das Thema heranzuf?hren. Wenn diese Links jetzt einfach von
heute auf morgen nicht mehr funktionieren, dann ist das nicht gerade
ein Pluspunkt f?r OpenSource&  die Community...
Wie der Name schon sagt handelt es sich beim Analyzer um ein Analyse-Tool f?r
den Mapper, mit dem die Vollst?ndigkeit und Konsistenz einer Relation gepr?ft
werden kann. Die GPX-Tracks waren ein Nebenprodukt der Analyse und k?nnen f?r
manche Mapper bei der Pflege von Relationen als zus?tzliche Unterst?tzung
n?tzlich sein. Wer sie braucht, kann sie auch mit Josm erstellen.
Hallo nochmal,
schön, dass jetzt irgendwo gesagt wird, dass der Analyzer "nur" ein Analyse-Tool für Mapper ist - ich würde mich als solchen bezeichnen und habe nicht unerheblichen Aufwand in die Fertigstellung einiger Routen gesteckt. Nebenbei hab ich dann die Routen als KML extrahiert und stelle diese bei mir lokal als Service für meine Gäste zur Verfügung. Bekanntlich macht aber Information Hunger nach mehr - und daher, und weil ich OSM aufgrund der "öffentlichen" Bearbeitkeit als hervorragendes Werkzeug ansehe, habe ich natürlich auch den Link auf den Analyzer gesteckt - nachdem ich diesen dann nach vielem Suchen als sinnvolles und geeignetes Werkzeug erkannt habe. Besonders gut fand ich dabei nicht die Dastellung der Routen auf OSM, sondern die Möglichkeit, die auf OSM bearbeiteten Routen eben beispielsweise auf GoogleMaps direkt als KSM anzeigen zu können - das ist nun mal für den Otto-Normalverbraucher einfach eine bessere Darstellung, die eher "gewohnten" Karten entspricht, in welche dann *deutlich* markiert die Routen eingetragen sind. Über GoogleMaps habe ich dann übrigens für mich als "Mapper" auch nachgesehen, wo noch Lücken sind und diese
geschlossen.
Der Analyzer war aber nach meinem Verst?ndnis nie daf?r vorgesehen,
alltagstaugliche GPX-Tracks f?r "unbedarfte Leute" zu produzieren.
...dafür habe ich ihn auch nicht genommen. Aber wie willst Du denn Interesse bei Leuten zur Mitarbeit finden, wenn diese sich auf allen möglichen Seiten (es gibt ja weisgott genug, gpsies, etcetera...) erst ma "durchwursteln" müssen??
Unter
"alltagstauglich" verstehe ich dabei, dass ein (Rad-)Wanderweg als Track
vorliegt, der unver?ndert in ein Outdoor-Navi geladen werden kann und mit der
Track-Navigationsfunktion des Ger?ts nachgelaufen/gefahren werden kann. Das
setzt voraus, dass der Track linear (Kreisverkehre!) und l?ckenlos ist und bei
Radwanderwegen auch Einbahnstrecken ber?cksichtigt. Das sind Anforderungen, die
f?r den Analyzer nicht relevant bzw. nicht essentiell sind.
für mich erst mal auch nicht - zur Not kann man schieben.
Ich hatte ja auch mal die Vision eines alltagstauglichen GPX-Export-Tools f?r
unbedarfte Leute. Beim Versuch, ein solches Tool zu entwickeln, habe ich
erkannt, dass die OSM-Datenbank auf absehbare Zeit nicht als Basis daf?r
geeignet ist. Viele Routen sind nur l?ckenhaft erfasst. Bei anderen gibt es
Abstecher, Varianten und Einbahnstrecken, die nicht als solche gekennzeichnet
sind. Routen, die einmal komplett ohne Haken und ?sen erfasst waren, und f?r die
alle mir bekannten Tools einen "alltagstauglichen" Track erzeugt haben, sind
nach wenigen Monaten wieder "versaut", weil jemand versehentlich die
Relationszugeh?rigkeit auf nicht zur Route geh?rige Wegsegmente ausgedehnt hat.
ok, das bedeutet eben "Pflege". Aber bitte nicht immer wieder mit "neuen" tools - wobei ich gar nicht dagegen einwenden will, neue Dinge bereitzustellen. Allerdings scheinen etliche Leutchen die alte Version des Analyzers als "gut" eingestuft zu haben. Wäre es dann ein Problem, den "alten" Analyzer wieder zum Laufen zu bringen? Plattenplatz kann es nicht sein heutzutage, das Skript dürfte auch nicht so riesig sein - und sooo viel Rechenleistung wird
das ganze wohl auch nicht benötigen.
"Unbedarfte Leute" k?nnen mit GPX-Tracks solcher Routen nichts anfangen und
bekommen nur einen negativen Eindruck von OSM.
Hmmm.. hier wird mir eine andere Meinung gestattet sein. Jeder, der sich mit OSM auch nur kurz beschäftigt, wird wissen, dass hier tausende Leute mitarbeiten. Und das kann nun auch mal dazu führen, dass temporär etwas "nicht mehr so ganz in Ordnung" ist - aber das sollte ja dann auch wieder korrigiert werden - oder? Und wie soll das passieren, wenn man das nicht ab und an überprüft und sich einfach nur auf die Richtigkeit der daten verlässt? Dann haben wir immer mehr Datenmüll, weil immer mehr (fast) identische Routen auf immer mehr Servern abgelegt sind...????
Und ewig grüßt die Redundanz...

Also - nochmal zusammengefasst: ich finde es schade, dass der "alte" Analyzer mit vielen guten Möglichkeiten nicht mehr erreichbar ist. Natürlich gibt es tausende andere Wege, um ans Ziel zu kommen. Hier war eben nur alles, was man benötigt, um sinnvoll zu mappen und die Ergebnisse nutzen zu können, schon konzentriert zusammengepackt. Schade, dass es das jetzt so etwas nicht mehr gibt - oder mir das nicht bekannt ist - oder ich nicht die Zeit habe, mich mit allen neuen Tools rumzuschlagen oder diese erst zu suchen - oder es für mich zu aufwendig ist, selbst Perl-Skripte laufen zu lassen... Aber letztlich sind das ja Einzelschicksale, die die grosse Welt nicht wirklich interessieren. In so fern: schaun wir mal, was die Zukunft bringt, und ob ich wieder neue tools finde, um weiter zu mappen...

Gruss - uku69.

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