Hallo Martin,

Bing hat wohl kaum die Aufgabe noch die Möglichkeiten, bei einer
offiziellen Anfrage der Behörde eines befreundeten Staates jede
einzelne Stelle dahingehend zu überprüfen, ob die Zensur dort
berechtigt ist oder nicht.

Die Möglichkeit hat Bing schon,
die Aufgabe eher nicht.

Meine Erwartung aber ist, dass Bing:

a) den "befreundeten Staat" darauf hinweist, dass die Bing-Luftbilder nicht nur zum "Angucken" verwendet, sondern intensiv genutzt werden von dem befreundeten Projekt OpenStreetMap, das in dem befreundeten Staat eine wichtige Rolle inne hat: in Bezug auf Bildung, Freiheit, OpenData, Landeskunde, Gemeinschaft und vieles mehr, und dass das auch sozialwirtschaftlich einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert bringt. Und dass "Zensur" so überhaupt gar nicht zu einem freiheitlich-demokratischen Weltbild passt (das ja der befreundete Staat sich zu eigen gemacht hat und seit mindestens einem halben Jahrhundert vertritt) und das man ja gemeinsam fördern und verbreiten will :-)

Und natürlich nicht in vorauseilendem Gehorsam den Wunsch gleich umsetzt.

b) das befreundete Projekt zumindest als "cc" über die Antwort informiert, damit die Betroffenen mit den anderen Beteiligten direkt Kontakt aufnehmen können, um gemeinsam fortschrittliche Lösungen und Wege zu finden :-)

Denn immerhin ist die Community in jenem "befreundeten Staat" eine nicht zu übersehende - und mit diesem eigentlich in gutem freundschaftlichem Kontakt ;-)

Gruss, Markus

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