Am 06.03.2012 17:46, schrieb Christian Müller:
Das Hauptanliegen übersiehst Du aber - es geht darum, das Mappen zu vereinfachen, um Fehlerquellen zu minimieren. Wenn die Spuren einzeln gemappt sind, können sie auch einzeln getaggt und überprüft werden - weil die Komplexität pro Spur geringer ist.

Ja pro Spur ist die Komplexität geringer.
Aber im allgemeinen bestimmt nicht. Denn diese Spuren müsste man zusätzlich zu dem existierenden highway eintragen. Man hat dann 2 Komplexitätsstufen übereinander. Diese muss man koppeln, damit der Renderer sich die benötigte Komplexitätsstufe raus suchen kann. Durch die ganzen Spuren ergeben sich eine Unmenge an Kreuzungspunkten, die idR. jeweils 2 Relationen benötigen. Hinzu kommen dann noch Relationen, die die einzelnen Spuren zusammenfassen. So kommt man bei einer Kruzung locker über 10 Relationen die man nur sehr schwer automatisiert setzen kann, wenn überhaupt.

Will ein Mapper nun etwas an der Geometrie ändern wird er von der Masse der Wege förmlich erschlagen und gibt auf. Ebenso ist nicht sichergestellt, dass beide Komplexitätsstufen synchron sind. Wer hat recht, wenn die Spuren eine Baustelle anzeigen, der generalisierte Weg aber keine?

Henning
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