Am 12.04.2012 18:09, schrieb Jimmy_K:
Dazu kommt dann noch Stadt, PLZ, Bundesland, Land. Da sammelt sich schon einiges (in meinen Augen unnötige) an.
Und demzufolge würden wir die Straßen dann an nochmal neuen Stellen zerstückeln, wenn sich die Postleitzahl innerhalb einer Straße mehrfach ändert (was ja durchaus vorkommt). Dafür sind dann wieder mehr Straßenstücke in den Relationen.... - ich weiß nicht, ob das Argument wirklich so gut ist.
Es spricht ja nichts dagegen, dass die gesamte Adresse von jemanden, der sich noch nicht mit den Relationen auskennt, eingetragen wird (bei einem
neuem Objekt). Die Integration der Hausnummer in die Relation kann dann
jemand erfahrerener übernehmen, der keine Ortskenntnis haben muss.
Warum das Bearbeiten der Adressiformation am Haus erschwert kann ich
nicht nachvollziehen.
Mal mit einem Beispiel: Wenn ein unerfahrener Mapper bemerkt, dass ein
Eckhaus falsch eingetragen ist und nicht zur Bahnhofstraße, sondern zum
Birkenweg gehört, will er es ändern. Mit addr:street ist das kein
Problem: Haus anklicken und in der Tabellenzeile für die Straße
"Bahnhofstraße" durch "Birkenweg" ersetzen. Hat dagegen schon ein
erfahrenerer Mapper die Adressinformation in eine Relation verpackt, ist
das nicht mehr ganz so einfach.
Eine doch eher seltene Konstellation, wobei zugegebener Maßen, wird es in der Zukunft mehr um Korrekturen, als um Neuerstellungen gehen.
Warum ist diese Konstellation selten?
Meiner Erfahrung nach sind die meisten neuen Mapper genau deshalb motiviert, bei OSM das erste mal was zu bearbeiten, weil sie einen Fehler gefunden haben und korrigieren wollen (oder weil ihnen etwas auf der Karte fehlt). Schon das ersetzen einer einfachen Hausnummer durch das Gebäude-Polygon (was gerade eine oft folgende Anfängeraufgabe ist), ist aber davon betroffen, Relationen bearbeiten zu müssen.

Gruß
Peter

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