Hallo,

wenn man sich etwas in der Welt umschaut, dann stellt man fest, dass solche Situationen (breites Flussbett, wenig Wasser) nicht unüblich sind. Bisher hab ich den Fluss immer nur als way eingetragen, da es mir primär darum ging zu sagen: Hier ist ein Fluss.

Ein riverbank-Polygon wird dem ganzen nicht wirklich gerecht, weil ein großteil der Nutzer davon ausgeht, dass riverbank=Fläche mit Wasser. Es gibt auch Fälle, wo das Flussbett 500m Breit ist und dann ein 5m breiter Fluss durchfließt. Da macht dann ein 500m breiter Wasserstreifen auf der Karte einen falschen Eindruck. Von daher würde ich einen Verlauf eintragen. (Sandbänke aber bitte nicht als Strand eintragen) Dann wird dem Nutzer klar, dass hier ein breites Flussbett existiert mit einem kleinen Fluss drin. Das der Verlauf sich ändert, würde ich in description erfassen.

Henning

Am 21.11.2012 09:54, schrieb Florian Lohoff:
Hi,
ich mappe im moment in Madagaskar da mir das Land sehr am Herzen liegt.

Ich habe jetzt gesehen das andere mapper sich sehr viel mühe gegeben
haben von Luftbilder große Flußläufe zu mappen - inklusive der Sandbänke
etc ...

Wenn man jetzt aber bei Bing mal 2-3 Zoomstufen reingeht dann sieht man
das der Fluß in ein paar Jahren (vermutlich jede Saison) den Lauf
komplett veraendert hat und die Sandbänke alle so nicht mehr existieren.

Ich bin jetzt geneigt das ganze detailmapping was ja nicht mehr passt
zu entfernen und nur noch den Flußlauf als ganzes d.h. die beiden
seiten als riverbank zu mappen.

Ich rede hier von Flussen wo die aktive Wasserfläche ~500m breit ist
in einem Flußbett das etwa 1.5-2km breit ist.


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