Hallo Markus,

Markus schrieb am 22.11.2012 17:00:

>300 Tage im Jahr Breite des fließenden Wassers 0-10cm
~50 Tage im Jahr 1m
5-10 Tage im Jahr 20-30m (was das Flußbett eben so hergibt.
Ein gemessener und errechneter mittlerer Wasserstand
ist da IMHO wenig aussagekräftig.

Ja für so klar abgenzbare Zeiträume müssten wohl entsprechend drei
mittlere Wasserstände berechnet werden und daraus der Gewässerrand
abgeleitet werden.

Ich bin kein Hydrodynamiker ;-)

ich auch nicht. Und ich muss auch einschränken, dass die genannten Zahlen nicht wirklich belegt sind. Vor allem die 50 Tage mal 1m ist bei genauerem Nachdenken eher irreführend. Ich kenne die Gegend halt aus verschiedenen Aufenthalten von Mai bis November. *Durchgängig* fließend habe ich selbst noch nie erlebt, das ist in der Regel noch nicht mal ein dauerhafter Bach im mitteleuropäischen Sinn, ich weiß nur von Bildern und Erzählungen, was nach starken Regenfällen passiert. Ausserdem ist es nach Anschauung auch offensichtlich, man sieht halt die meiste Zeit des Jahres einen ausgetrockneten Fluß.

Man könnte den häufigsten Verlauf hier als Wadi eintragen
(habe ich im OSM-Wiki nicht gefunden).

läuft da ja wohl als intermittent - scheint mir zu passen.

Oder den zweithäufigsten als Bach.

Und den seltenen als riverbed=max
und blau gestrichelt rendern.
Idealerweise mit gerenderter Angabe,
in welchem Monat das vermutlich anzutreffen ist.

Zeitangaben wären nach meiner Kenntnis für diese Gegend schwierig. Es hängt massiv vom jeweiligen Wetterverlauf ab. Vor zwei Jahren gabs im November ein paar Pfützen und an einigen Stellen musste man vielleicht mal über ein Bächlein hüpfen. Dieses Jahr gab es wohl schon mehrfach den Überschwemmungsfall.

Wichtig ist halt, dass jemand im Wiki ein passendes Schema erklärt,
vielleicht sogar mit Bildern illustriert.
Kannst Du sowas?

Ich könnte vermutlich ein paar Bilder raussuchen - vielleicht sogar von der gleichen Stelle, daraus ein Schema zu entwickeln überfordert mich. Richtig spanend wird es ja sowieso erst, wenn man da noch die Funktion als Verkehrsweg mit reinbringen will. Mit dem Fahrrad und zu Fuß sind wir im November fast immer durch den Fluß in den Nachbarort - weniger Steigung und Schleifen und es gibt durchaus autotaugliche Routen durch die Flußbetten - im Winter muss man dann halt einen mehr oder weniger großen Umweg in Kauf nehmen.

Gruß
Susanne


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