Hi, On 12/12/12 13:03, RainerU wrote:
Im Zusammenhang mit der Erstellung einer lokalen Fahrradkarte stellt sich die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, Radwege und Radstreifen neben der auf der legalen Situation basierenden Attribute auch mit einer nutzerorientierten Klassifizierung zu versehen.
Eher nein, weil solche Klassifizierungen in aller Regel subjektiv sind und daher nicht unserem Wunsch nach "Ueberpruefbarkeit" durch Dritte standhalten.
Ein Beispiel hierfür ist ein dedizierter Radweg (Zeichen 237), der aber aufgrund seiner Bauweise und Lage stark von Fußgängern frequentiert wird. Oder ein Radstreifen, der de facto seine Funktion nicht erfüllt, da die Markierung am Boden kaum erkennbar ist. Oder ein Radstreifen, dessen Benutzung wegen mangelnder Breite und/oder starken Lkw-Verkehrs für bestimmte Nutzergruppen unzumutbar ist.
Ideal ist es, wenn es Dir gelingt, solche Dinge zu objektivieren. Beispielsweise koenntest Du ein Tag fuer die Breite eines Radstreifens erfinden - der wuerde dann zwar vielleicht nicht grossflaechig genutzt, aber ueberall dort, wo die Breite ein Problem darstellt, koennte man den einsetzen, und Deine Applikation/Karte koennte das beruecksichtigen. So etwas wie die Haeufigkeit von Fussgaengern auf dem Radweg ist natuerlich schwer zu mappen - obwohl man auch dort ueber ein "foot=permissive" nachdenken koennte, denn offensichtlich werden sie ja geduldet ;)
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