Am 12/12/2012 13:46 schrieb Frederik Ramm:
Eher nein, weil solche Klassifizierungen in aller Regel subjektiv sind und daher nicht unserem Wunsch nach "Ueberpruefbarkeit" durch Dritte standhalten.
Grundsätzlich sehe ich das auch so und versuche daher auch, subjektive Daten nach Möglichkeit extern zu halten. Das ist z.B. bei Gefahrenpunkten mit geringem Aufwand für die Umsetzung und Pflege zu machen. Bei den Radwegen und -spuren scheidet solch eine Lösung aus, da ich auf jeden Fall die Topologie und die Standardattribute aus OSM verwenden will. Erst recht gilt das, wenn man die Radfahreignung sämtlicher Verkehrswege darstellen möchte. Und wie ausgiebige Diskussionen, z.B. [1], gezeigt haben, gibt es keine einfach handzuhabende Lösung, um OSM-Objekte mit anwendungspezifischen, extern gehaltenen Daten zu verknüpfen.
Die Radfahreignung aus Zusatztags wie surface, width, smoothness usw. abzuleiten, halte ich für nicht praktikabel. Zum einen ist ein flächendeckende Versorgung mit diesen Tags in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Zum anderen ist eine programmtechnische Auswertung dieser Tags, die alle möglichen Kombinationen abdeckt, kaum möglich. Ein class:bicycle mit mit vier bis sechs Stufen und einer Kategorisierung mittels "objektiver" Kriterien, wie Breite, Belag, Steigung, Fahrzeugfrequenz, ähnlich wie das bei sac-scale, mtb:scale und tracktype gemacht wurde, wäre aus meiner Sicht eine pragmatische Lösung. Leider erfüllt der Vorschlag im Wiki diese Anforderungen auch nicht ansatzweise.
In meinem Fall kann ich mich auf eine Klassifizierung der örtlichen Radfahrorganisation stützen. Entweder erfinde ich dafür ein spezielles Tag oder ich bilde das auf class:bicycle ab.
Gruß Rainer [1] http://thread.gmane.org/gmane.comp.gis.openstreetmap.region.de/96029 [2] http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Class:bicycle _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

