Am 12.12.2012 16:36, schrieb RainerU:
Die Radfahreignung aus Zusatztags wie surface, width, smoothness usw.
abzuleiten, halte ich für nicht praktikabel. Zum einen ist ein
flächendeckende Versorgung mit diesen Tags in absehbarer Zeit nicht zu
erwarten. Zum anderen ist eine programmtechnische Auswertung dieser
Tags, die alle möglichen Kombinationen abdeckt, kaum möglich. Ein
class:bicycle mit mit vier bis sechs Stufen und einer Kategorisierung
mittels "objektiver" Kriterien, wie Breite, Belag, Steigung,
Fahrzeugfrequenz, ähnlich wie das bei sac-scale, mtb:scale und
tracktype gemacht wurde, wäre aus meiner Sicht eine pragmatische
Lösung. Leider erfüllt der Vorschlag im Wiki diese Anforderungen auch
nicht ansatzweise.
Die Folge eines solchen mehr oder weniger subjektivem und groben System
ist, dass jeder es verwendet, wie er es gerne hätte. Das simpelste
Beispiel ist tracktype. Die Werte werden genutzt, wie es dem Mapper
gerne passt. Mal ist eine ebene Schotterpiste grade1, mal eine
holprigere Asphaltpiste grade2 usw. Im wiki steht als Definition nur der
Grad der Befestigung, nicht ob der Weg eben ist oder nicht.
Die Begründung: surface, smoothness und width gibt es nicht
flächendeckend, dann nehmen ich halt class:bicycle finde ich recht
merkwürdig. Das ist um den Faktor 100 weniger verbreitet als smoothness,
bei surface ist es Faktor 5000.
Henning
_______________________________________________
Talk-de mailing list
[email protected]
http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de