Am 14.01.2013 um 11:10 schrieb Wolfgang Hinsch <[email protected]>:
>> Ich habe den Mapper schon angeschrieben, da er fast immer Wege als
>> Grenzen zu Flächen nimmt. 
> 
> das ist IMO nicht falsch. Solange die Linie in der Mitte des Weges den
> ganzen Weg symbolisiert, kann auch die Fläche von der Linie begrenzt
> werden.


m.E. sind das 2 verschiedene Arten von Datenmodell, die man nicht typologisch 
kombinieren kann. Bei Flächen kommt es z.B. auf die Größe an und darauf, dass 
die Grenze an der richtigen Stelle liegt (d.h. dass alles, was sich innerhalb 
der Fläche im Modell befindet, auch innerhalb dieser Fläche liegt, das ist 
nicht gegeben, wenn man die Flächen bis zur Straßenmitte erweitert). Daneben 
schafft man sich auch praktische Probleme, wenn man die highway-Wege mit 
Flächen mischt, erfahrungsgemäß kommt es hierbei öfters mal zu falsch 
verbundenen Objekten, und ist das beim weiteren Verfeinern mehr Arbeit (weil 
man diese ganzen Verbindungen wieder auftrennen muss).


> Abhilfe wäre hier nur ein landuse=highway o.ä.
> Um den Weg herum
> einen mehr oder weniger breiten "Graben des Nichts" zu lassen, halte ich
> für ... unschön.


es ist ja kein "Graben des Nichts" sondern noch nicht getaggtes Gebiet. 
"Falsch" taggen damit nichts weiss bleibt halte ich für die schlechtere 
Alternative. Die Straßenflächen (und ggf. Straßenabstands/ -nebenflächen) dem 
angrenzenden Landes zuzuschlagen halte ich für falsch.


> Insbesondere dann, wenn jemand den Weg verschiebt und
> der "Graben des Nichts" dann irgendwo in der Landschaft liegt.


die Karte nur "halb" anzupassen ist immer unschön und führt zu temporären 
Fehlern, aber m.E. ist das kein Argument für die eine oder andere Art zu mappen.


> Dann
> lieber der Weg genau auf der Grenze, und beim Verschieben stimmt
> zumindest der Zusammenhang wieder.


tut er ja nicht ;-)

Gruß Martin
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