Hallo Johannes,
On 29.11.2007, at 15:05, Johannes Graubner (Transcom) wrote:

> Hallo,
>
>> Das hat damit nichts zu tun: wenn ich eine Überschrift als Anker
>> benutze, ist das doch wesentlich einprägsamer als eine Nummer, finde
>> ich.
>
> bin ich hier einer der wenigen, die sich Fachpublikationen  
> (einschließlich
> Handbüchern) über die Gliederung erschließen? Aus dem  
> Inhaltsverzeichnis
> sehe ich, dass die Antwort zu meinem Problem in Kapitel 5 "xxx" stehen
> sollte, voraussichtlich in Abschnitt 5.2.3 "yyy". Also blättere ich zu
> Abschnitt 5.2.3 -- anhand der Gliederungsnummern, seltener anhand der
> Seitenzahl. Finde ich in 5.2.3 die Antwort nicht,
Und wenn Du auf die Seitenzahl schaust, geht das nicht?
Das Problem ist eher, dass wir schon konditioniert sind. So wie wir  
einfach nichts dabei finden, den Rechner über START auszuschalten,  
stört es uns nicht, in einem Dokument in- und her zu blättern statt  
mit dem Finger durchs IVZ zu fahren.
Daran ist nichts Anstößiges, nur sollten wir uns von Zeit zu Zeit  
vergegenwärtigen, dass man manchmal schon so tief in der Materie  
hängt, dass möglicherweise zweckmäßigere Optionen uns nicht mehr  
auffallen. Betriebsblindheit sozusagen.
Da kann es ganz sinnvoll sein, sich ab und an mal zurück zu lehnen und  
zu überlegen, ob es nicht vielleicht auch anders geht. Denn wenn das  
Problem erst da ist, kommt der Zeitdruck dazu und dann haben wir auf  
einmal keine Optionen mehr -- und machen wieder alles nach Schema "F".
"Thinking outside the Box" nennt das der Engländer. 
(http://www.readit-dtp.de/subpage.php?artnum=96 
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Thomas Böttiger
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