Hallo Liste,

jetzt ist es eine Woche her da� wir das Seminar hatten. Ich m�chte die 
Teilnehmer dazu einladen ein bi�chen feed back zu geben.

Zum Raum und der Infrastruktur mu� ich wohl nicht viel sagen. Kein Internet zu 
haben ist bl�d, klar. L��t sich 100 m weiter �ndern - es gibt einen 
Computerclub im Keller unserer Turnhalle mit einer Reihe installierter PCs 
und Internet. Die daddeln da vorwiegend, haben aber durchaus Interesse an 
Linux ( Danke an Richard Stahl f�r den Kontakt !). Freilich sind diese 
R�umlichkeiten sehr beschr�nkt, anders als in unserem Ruda.

Debian ist als Thema m.E. sehr komplex.
Selber habe ich das Gef�hl gerade mal an der Vorspeise geschnuppert zu haben.
Nach meinem Eindruck sollte man solch ein Seminar , das ist meine Folgerung,
machen wenn alle Kisten die kommen eine Grundinstallation schon haben - und 
m�glichst die gleiche. Dann erst kann es an die Feinheiten gehen ... solange 
man nur die Grundinstallation  macht ( und dann noch die �blichen nicht 
vorhersehbaren technischen Probleme hat ! Wie ich z.B., sorry ...) kommt man 
nicht weit...

F�r Linux an der Max-Planck-Schule war dieses Seminar sehr gut. Es war 
sozusagen die Elite der motiviertesten Sch�ler der jeweiligen Jahrg�nge da
und die nehmen Debian auch als sportliche Herausforderung. Und, klar, die 
fanden das Seminar und Euch ganz nett...
Jetzt im Alltag bin ich freilich die oft �berforderte Anlaufstelle. Mu� ich 
doch selber noch �ben !

Mein Vorschlag: dieses Seminar etwa Ende Mai fortsetzen. Etwa so:
- Jemand von uns richtet Debian Woody auf 3-4 Rechnern des Computerclubs
in deren Seminarraum ein ( von 8.30 - 9.30, etwa ). W�hrenddessen k�nnen 
die Anderen im Ruda ihre Apparate aufbauen.
- wir machen von 10 - 13 Uhr ein "richtiges" Seminar im Seminarraum des Clubs
- ab 13 Uhr versuchen wir im Ruda das Gelernte auf unseren eigenen Kisten 
umzusetzen...

Wie w�re das ?

Gruss,

Michael Bischof 


Jetzt meine Fragen:

Zu shared libraries, der Frage, warum ein Bin�rprogramm auf der einen 
Installation l�uft, auf der anderen nicht, habe ich einen m.E. nach guten 
Text gefunden.
Zum Ansehen:
    http://schule.homelinux.com/inkompatibel.src.programme.html
Er klingt plausibel. Was ich aber noch nicht verstehen kann ist Folgendes:

meine beiden Woody-Installationen haben beide in usr/lib/gcc-lib/i386-linux
die Version 2.95.4.

Dennoch gibt es folgendes Problem:
- eine woody-Installation basiert auf der CD von Thorsten, installiert w�hrend 
des Seminars, freilich nur die "Grundinstallation", ohne KDE. Danach habe ich 
mit 
  apt-cdrom add 
die Bonzai-3.2 - CD als source.list eingebaut ( und die alte source.list 
umbenannt, dank eines Tips von Thorsten) 
Dann apt-get -u dselect-upgrade ausgef�hrt.
=> KDE 3.1.4 wurde eingebaut
- dann habe ich das Gleiche gemacht mit der DECP-CD von Liniso. Es wurde
dann KDE 3.2 eingebaut, wenn auch m�hsam.
OpenOffice 1.1 etwa l��t sich da von der DECP-CD nicht einbauen, obwohl auch 
das in der woody-Version vorliegen soll.

- wenn ich nun diese Methode bei meiner Bonzai-3.2-Installation anwende 
zerschie�t es die Installation: KDE 3.1.4 wird gel�scht, aber es entsteht nur 
eine v�llig zerschossene KDE 3.2 - Kr�ppelvariante, die keinen arbeitsf�higen
Desktop aufbauen kann. Ein X-Schirm wird nicht aufgebaut...

Das verstehe ich deshalb nicht weil doch wohl beide Versionen von woody
gegen die gleiche Grund-Library kompiliert sein sollten. Woher also solch ein
Problem ? ( Irgendeinen Bedienungsfehler, das �bliche kleine Detailproblem,
mag ich selber gemacht haben...)




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