Michael Bischof schrieb:

Ist es eigentlich so wichtig, das Format so genau festzuzimmern? Wenn
Ihr auf den Schulrechnern Powerpoint habt, dann wirds schon mal schwer
jemandem glaubhaft zu transportieren, dass Ihr dieses Format nicht
akzeptieren k�nnt.


Eine Frage der Perspektive: im �ffentlichen Raum nur �ffentliches halte ich f�r eine sinnvolle Leitlinie.


Noch schwerer f�llt die Argumentation angesichts der Tatsache, dass MS
f�r seine Formate ja Viewer zur Verf�gung stellt, die man kostenlos
installieren kann.

Das macht die Schnittstellen nicht offen.

Stimmt, aber Deine Argumentation gegen�ber Sch�lern und Eltern erleichtert es glaub ich auch nicht.


Was mir wichtig w�re, das w�re einem Format-Wildwuchs vorzubeugen.
Vielleicht beschr�nkt mans einfach auf MS Office und OO-Formate und gut
ist's?

Oh nein, ganz schlecht -weil man damit, ob man will oder nicht, auch Gesch�ftspraktiken unterst�tzt gegen die man sich wehren sollte. Ein funktionierender Rechtsstaat z�hlt dazu. Ich kann doch keine Firma zum Standard machen die der Jugend zeigt:
Verbrechen lohnt sich ... wenn man genug f�r Juristen und Lobbyarbeit ausgibt...

<neues_fa�_aufmach>
F�r mich liegt "funktionierender Rechtsstaat" darin, dass es Gesetze und Prozesse gibt und dass jeder das Recht hat, seine Ansicht zu verteidigen. Ich mache insbesondere das "funktionierend" nicht so sehr daran fest, ob mir das Ergebnis einzelner Verhanlungen prima gef�llt, sondern mehr daran ob ich den Eindruck habe, dass da ein ordentlicher Proze� gelaufen ist.
<neues_fa�_aufmach>


Im �brigen - ob's uns pa�t oder nicht - bei einem Marktanteil von 90% und wom�glich noch gr��er entscheiden nicht wirklich wir �ber das, was Standard ist.

Gr��e

Tim


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