Henrik Schneider schrieb:

> Wo steht, das es klammheimlich passiert? Und wie schon in meiner letzten
> Mail weise ich darauf hin, das die Login Daten so oder so gespeichert
> werden. Wenn man nun einen Zentralen syslog Server besitzt, zieht man
> auch klammheimlich diese Informationen ab. Es geht vielmehr um eine
> Auswertung dieser Informationen. Ganz egal wer diese Informationen
> bekommt. In meinem Fall geht das von den Angestellten aus, die einen
> Beweiß ihrer Anwesenheit brauchen für bestimmte Fälle. z.B. Chef sagt
> Arbeiter XY war nur 80% der Vertraglich gesicherten Zeit anwesend, der
> Angesellte bestreitet dies aber und möchte nun genau wissen wie lange er
> gearbeitet hat. 

Wie wäre es mit Papier und Bleistift? Dann muß der große Meister erstmal
 beweisen, daß die aufgeschriebenen Zeiten nicht stimmen. Wenn er das
nicht kann und trotzdem nicht zahlen will, direkt zum Anwalt damit. Du
glaubst doch nicht ernsthaft, daß ihn die Login-Zeiten zur Einsicht
bringen, wenn es auf die einfache Art nicht klappt?

Wenn die Leute natürlich selbst überhaupt keinen Anhaltspunkt dafür
haben, wieviel Stunden sie letzten Monat gearbeitet haben, haben sie
auch überhaupt kein Standing, wenn der Chef behauptet, sie würden ihre
Zeit nicht ordnungsgemäß absitzen.

> Diese Situation ist nur entstanden, da es keine Stechuhr
> gibt. z.B andere Mitarbeiter könnten das Problem haben, das Chef
> behauptet, die Anzahl der geleisteten Überstunden stimmt nicht mit der
> Realität. Hier könnte solch eine Auswertung ein Gerichtsverfahren
> verhindern in dem es konkrete Fakten zur Verfügung stellt. Wenn ihr also
> euren Datenschutz so hoch haltet, dann kann er euch auch den Job kosten.
> Wenn also Angestellter XY gegen seine Entlassung klagt, muss Chef
> beweisen das ein Bruch des Arbeitsvertrags vorliegt. Hier wird die
> Auswertung dann wohl Richterlich beschlossen. So kann eine solche
> Auswertung die Eskalation verhindern.

Für mich klingt das alles, als wäre es höchte Zeit dafür, _daß_ das
Thema eskaliert. Ich wüßte nicht, welches Interesse man als Arbeitnehmer
daran haben könnte, ein Gerichtsverfahren zu vermeiden. Nach der
Verleumdung und der Nichtzahlung von Gehältern kommt so oder so in
absehbarer Zeit die Kündigung.

-martin

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