Am Montag, 18. Dezember 2006 00:36 schrieb Maximilian:
 
> Ein Punkt allerdings, den ich etwas "fies" gegenüber microschrott finde:
> du vergleichst die ganze ziet auch windows 98 - 

Max, der Punkt wurde irgendwann hier angesprochen. Klar, ein uraltes Teil. Daß 
noch soviele davon unterwegs sind, gerade bei Schülern, die halt den alten PC 
der Eltern gekriegt haben - dafür kann Microsoft nichts. 

Ok, von dem vielen Geld hätte man aber "in den Jahren" den Kunden auch mal 
einen besseren Texteditor schenken können. So mußte Florian Balmer sich 
seinen Notepad2 halt selber machen, was ich in Ansehung der Verhältnisse 
grotesk finde. 

Daran ist die Schülerin in diesem Fall aber gar nicht gescheitert, sondern 
sozusagen am "Basiskonzept". Und ja, ist ja gerade meine Rede: auch bei Linux 
muß man bei Textdateien in geeigneter Form die Kodierung "dazu sagen", was in 
der von mir gegebenen "Musterlösung" ja auch der Fall ist. 

Bei Linux ist diese Klarheit aber Teil des Konzepts, bei MS das, was der Kunde 
angeblich gar nicht wissen muß - und das klappt eben plattformunabhängig 
nicht,   was zu zeigen war.
Daß Libraries falsch sind kommt auch bei Linux vor. Wie die Schülerin zu 
dieser Datei kam, die im Gegensatz zu ihrer BOM eben nicht utf-16 little 
endian war, weiß ich natürlich nicht. 

Natürlich ist das auch nur ein nicht so wesentlicher Punkt. Die Bereiche, in 
denen im Alltag das Microsoft-Konzept viel relevanter scheitert, sind andere. 
Es bleibt am Ende die Frage: warum Pidgin-Englisch, wenn ich Oxford-Englisch 
ausgeben will? 
Wir überlegen uns doch, wie wir Anfänger unterstützen. Diese kleine Facette 
zeigt nur ein weiteres mal, daß MS ein für Anfänger gerade nicht geeignetes 
System ist. 

Gruß,

Michael Bischof 
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