Bernhard Guillon wrote:

> ich würde gerne wissen ob jemand schon Erfahrungen mit Intels Vanderpool
> machen konnte. Ich stehe vor einer Hardwareentscheidung und dieser Punkt
> ist dabei sehr wichtig.

Keine Erfahrungen, aber auch großes Interesse.
Wenn ich es richtig sehe, haben wohl Intels Core 2-Prozessoren allesamt den 
Vanderpool[1] Instruktionssatz dabei. Kann aber durchaus sein, daß "nicht 
Core 2" nicht unbedingt "kein Vanderpool" bedeutet.
Und AMD kommt mit Pacifica.
Bisher habe ich allerdings noch keinen Hinweis gesehen, daß das Eine dem 
Anderen vorzuziehen/überlegen sei.

> Kann man mit dieser Erweiterung gleichzeitg im virtualisiertem Windows
> DirectX Spiele spielen wärend man im Linux ist? Sind beide Systeme
> gleich schnell oder ist das Windows im Linux irgendwie eingeschränkt?
> Kann man bei Multiprozessoren einem System die eine und dem anderen die
> andere CPU zuteilen?

Sehr interessante Fragen! Insbesondere, ob Ballern unter Windows ohne neu 
Booten zu müssen geht, wüßte ich auch gerne.

> Welches VM würdet ihr mir dann dazu empfehlen VMware oder Xen?

Meinem oberflächlichen Verständnis nach, ist gerade der Gag bei Xen, daß man 
auf das Patchen des Gastsystems verzichten kann, wenn der Prozessor die 
entsprechenden Fähigkeiten mitbringt, also Windows als Gast möglich wäre.
Stimmt das?
VMware unter Linux läßt sowieso Windows als Gast zu. Das geht auch mit meinem 
alten P4 recht gut. Ob VMware von zusätzlichen Fähigkeiten des Prozessors 
profitiert, weiß ich nicht.
Und dann zieht ja noch die KVM in den Kernel 2.6.20 standardmäßig ein. Da weiß 
ich aber im Moment auch nicht, ob das etwas wie Vanderpool braucht oder nur 
ausnutzt, wenn es da ist.

Gruß
  mks

[1] Heißt das nicht jetzt anders? Wie ist diese Woche der Name für die 
Virtualisierungstechnik?
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