Hallo Steffen,
es war für mich interessant dieses zu lesen.
Das kam bei mir so an, als wenn Du das Ganze wieder nur auf einen uralten Geschlechterkampf reduzierst.
Meine Frage wäre dann, was können die Kinder dafür ?

Selbst wenn Dein Szenario mit dem Kukukskind bei jemanden zutreffen würde, sei mal die Frage gestellt ob derjenige dieses Kind nicht jahrelang geliebt, umsorgt und aufgezogen hat bevor er wusste das es nicht seins ist. Warum sollte das plötzlich anders sein ? Und was kann dieses Kind dafür das die Erwachsenen wieder mal dem Wort erwachsen nicht gerecht werden können ?

Auch wenn ich mich hier unbeliebt mache, ich werde das Gefühl nicht los das einige sich gar nicht BEWUSST für Kinder entscheiden. Sollten das alles nur "Unfälle" gewesen sein und das heutzutage ?

Dieter

PS: meine Äußerungen sind bewusst etwas provokant damit sie zum Nachdenken anregen.

Steffen Sprave schrieb:
Hallo Allerseits,

auch von mir ein paar Worte dazu. Wer mich kennt, der weiß, daß auch ich zu den Betroffenen zähle. Leider ist es in Deutschland alltäglich, daß Du als Mann eine eher schwache Position hast. In der Rechtssprechung wird der Mann geknebelt und verhöhnt. Wer von Euch weiß denn, daß Kinder die in der Ehe geboren werden automatisch ehelich sind. Stellt Euch vor Ihr seid als Astronaut 2 Jahre auf dem Mars. In der Zeit kriegt Eure Frau 1 Kind. Ihr könnt es aber nicht gewesen sein, weil Ihr ja nicht auf der Erde gewesen seid. Laut Gesetz seid Ihr automatisch Vater und dürft keinen Vaterschaftstest machen. Ihr müßt gegen das Kind klagen, nicht gegen die Mutter. (Stellt sich für mich die Frage, was das Kind dafür kann? ........) In diesem Fall ist das ja eindeutig! Aber wer hat nicht manchmal Zweifel, ob ein Kind von Ihm ist. Diese Zweifel treten meist auch erst dann auf, wenn das Kind größer ist und man sich als Vater fühlt und das Kind sehr liebt. (Stichwort: Scheidung) Warum soll ich aber für ein Kind bezahlen (und das ist nicht wenig!), das nicht von mir ist. Die Frau aber vielleicht gerade mit dem Typen zusammen in dem Haus wohnt, daß Du geschaffen hast und Du sollst auch noch für das Kind des Anderen aufkommen. Wenn man das sicher weiß, daß der Andere der Vater ist, dann ist das relativ einfach (wenn man es schafft die Gefühle zu besiegen). Wer will aber gegen sein eigenes Kind klagen, nur um einen Zweifel auszuräumen. Dann verlierst Du noch mehr! (Dein Kind)

Wenn man Kinder möchte hat alles andere in den Hintergrund zu treten
denn dann sind eigene Belange belanglos, wem das nicht klar ist der
sollte seine Gene gefälligst bei sich behalten.
Das ist sehr nett gesagt, aber wenn das Herz schwirrt und wir verliebt sind, dann denkt man nicht mehr logisch. Außerdem sind Kinder (zumindest für mich), das Schönste was es gibt. Das sollten sich aber mal einige Frauen merken. Nichts gegen die Rechte der Frauen, aber dazu gehört auch Verantwortung. Und diese vermisse ich bei sehr vielen Damen. :-((

Ein Kind verliert die "Wurzel"
wenn die Eltern sich trennen. Die mehr oder weniger pathologisch
beschädigten Resultate sehe ich täglich in der Schule.

Du hast so recht!!! Seufz.

Sicher wird mancher sagen, daß gehört nicht hierher. Aber wir sind alle Menschen und auch das gehört zum Leben. Als Männer versteht Ihr sicher das Problem und an die Frauen: Das soll kein Schlag gegen Euch sein, aber versetzt Euch mal in die Lage der Männer!

Das ist ein sehr ernstes Problem und nur wenn wir uns alle bewußt sind, daß Probleme bestehen, können wir sie lösen.

Schöne Grüße aus dem Norden.
Steffen Sprave

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