Danke für den Tipp, doch kommt ein umstellen des Init nicht in frage. Es
wäre zu viel Aufwand bei den Servern um die es geht, die Gesamte
Init-Prozedur auf upstart oder init-ng umzustellen.

Ich probiere inzwischen einen Treiber für den Kernel zu schreiben, der
auf Syscalls reagiert und sich über /proc konfigurieren lässt. Dieses
Modul wird in etwa das tun was das von Martin verlinkte procautostart
bewerkstelligt. Mein Modul soll den Kernel einfach um die Funktion
erweitern bestimmte Prozesse zu erhalten und gegebenenfalls eine
bestimmte Aktion auszuführen (init Script).
Im Moment ist wohl die von mir gesuchte "Schnittstelle" nicht in Linux
vorhanden. Es ist aber wohl eine geplant, die es auch ermöglicht
Userspace Treiber zu entwickeln. Bleibt zu hoffen, das dies recht bald
in den Vanilla Kernel aufgenommen wird. So lange wird procautostart mir
helfen, und vielleicht wird mein Modul auch irgendwann fertig.

Danke

^Henrik

Silvério Santos schrieb:
> Henrik Schneider schrieb:
>> Servus,
>> eine kleine Frage die Kernel-Programmierung betrifft.
>> Folgende Aufgabe habe ich zu lösen:
>>
>> Ich möchte einen Daemon oder LKM schreiben, das auf bestimmte Kernel
> Brauchst Du wahrscheinlich nicht, denn...
> 
>> Für alle die sich die Frage stellen, wozu das ganze, werde ich euch
>> zuvorkommen: Ich möchte ein Daemon schreiben, der Daemons überwacht.
>> Für den Fall das ein Daemon das Zeitliche segnet soll mein daemondaemon
>> dafür sorgen das der Daemon wieder gestartet wird. Ähnlich des Heartbeat
>> von Linux-HA allerdings nicht so aufgeblasen.
> ... dafür gibt es u.a. upstart vom Ubuntu-Projekt. Es sorgt z.B. für
> einen schnelleren Rechnerstart und auch für die gewünschte
> "service-supervision". Es handelt sich um einen Ersatz für den
> init-Prozess, setzt aber in der Anfangsphase auf die herkömmlichen
> init-Skripte.
> 
> Gruß
> Silvério
> 

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