Am Sonntag, 11. November 2007 16:48 schrieb Martin Schmitt: > Ich habe gestern mit jemandem telefoniert, der diese Liste abonniert > hat und nur extrem selten schreibt, aber vieles liest. Der zeigte > sich absolut begeistert davon, daß es hier (und damit in seiner > Umgebung) Menschen gibt, die eben _nicht_ in den allgemeinen Kanon > von wegen "ich habe nichts zu verbergen" einstimmen.
Na wunderbar - da entkommt er ja schon einmal der falschen Fragestellung. Und wieder möchte ich Einen draufsetzen: schon wer sich auf die ,,Terror''-Diskussion einläßt hat sich die falschen Fragen aufdrängen lassen. Denn Terror ist, so es ihn denn in der vorgestellten Form überhaupt gibt, heimlich und im Dunkeln. Was da wirklich war kommt meist erst Jahre/Jahrzehnte später heraus. Im Namen dieser vorgeblichen Entität ,,Terror'' Freiheitsrechte hergeben zu wollen ist vergleichbar mit der Herausgabe eines fetten Kredits, für den als Sicherheit ein Grundstück im unbereisbaren Land Shanadu gegeben wird. Die Skepsis muß dringend verstärkt werden wenn - Meldungen über den ,,Terror'' zum politisch wichtigen Zeitpunkt kommen - die in Frage stehenden Terrorgruppen mit eigenen Ressourcen ihre Pläne nicht umsetzen können, sondern dafür staatliche Hilfen benötigen - dabei die Essenz des Rechtsstaates, nämlich die juristische Überprüfbarkeit aller (!) staatlicher Handlungen, aufs Spiel gesetzt werden soll (vgl. noch einmal http://www.heise.de/newsticker/meldung/98779) > Ach nee. 30 Beiträge in diesem Thread und es wurden keine > Nazivergleiche angestellt (bis auf eine Erwähnung des Worts "Gestapo" > am Rande und natürlich mein Ausgangsposting), das ist wirklich > gesittet. :-) Es sind ja nicht die harten Diffamierungen, die das Mitlesen manchmal ein wenig lästig machen. Eher verpimperte, danach schrille Mimosenreaktionen in gereizter Sprache oder schlichtes aufgeregtes Aneinander vorbeireden... Gruß, Michael Bischof
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