Hallo zusammen,

-- Aktuelle Situation --
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Vor dem Jahreswechsel hatte ich ja noch mal nach der Möglichkeit gefragt, an 
Synology NAS Systeme externe optische Laufwerke anzuschließen. Hier gab es 
nichts Neues: Synology unterstützt weiterhin keine optischen Laufwerke am 
vorhandenen USB 3.0 Anschluss.

Mein Synology NAS DS216j ist ein kleines NAS für Private/Home User. Es verfügt 
nur über den schwachen Prozessor Marvel Armada 385 88F6820 - Dual Core - 1 GHz 
und 512 MB DDR3 RAM. Virtualisierung mit Docker oder VirtualBox wird nicht 
unterstützt. Ein Wechsel des Prozessors und ein Ausbau des Speichers sind nicht 
möglich.

Mittlerweile habe ich auch festgestellt, dass der Arbeitsspeicher häufig fast 
vollständig ausgelastet ist.

Das Synology NAS ist mit 2x 3TB Western Digital RED bestückt, Betrieb im RAID-1 
Verbund. Am NAS hängt eine 3 TB externe Samsung USB 3.0 HDD für tägliche 
inkrementelle Backups. Ein weiteres tägliches inkrementelles Backup wird in die 
STRATO Cloud geschrieben.

Die Unzulänglichkeiten des Synology NAS haben mich dazu bewegt, über einen 
Do-It-Yourself Server nachzudenken, da NAS-Systeme mit eingebautem optischen 
Laufwerk sehr, sehr selten sind. Einige wenige High-End Business NAS sind so 
ausgestattet. Der Preis ist für mich aber zu unattraktiv.

-- Planung --
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Ich habe deshalb recherchiert und habe jetzt folgendes System in Planung:

Processor: Intel Pentium Gold G5400 - Coffee Lake Architektur
Board: ASUS Server P11C-I - Sockel LGA1151v2 - ITX - M.2
Memory: Crucial DDR-4-2400 - 8 GB - Value CL 17
Storage System: Transcent MTS400S - M.2 HDD 2,5 SSD - 32 GB
Storage Data Disk 1: Western Digital RED - 3 TB
Storage Data Disk 2: Western Digital RED - 3 TB
Opical Drive: BluRay LG BH16NS55 - SATA
Power: ATX 400W BeQuiet System Power 9
Case: CoolerMaster Elite 130 - Mini-ITX
Assembly: inkl. über Händler

Der Zusammenbau läuft über Händler, da das meine Kompetenzen übersteigt.

Das System erfüllt damit folgende Anforderungen:

(1) NAS-Server
(2) Server für den Betrieb von Virtuellen Maschinen unter Docker und VirtualBox 
für Software-Tests
(3) Nutzung des Server für Machine Learning Anwendungen
(4) Backup der Daten auf ein internes optisches Laufwerk
(5) System mit aktueller Hardware, ausreichend für die geplante Lebensdauer von 
ca. 5 - 7 Jahren.

Die Gesamtkosten liegen bei ca. EUR 869,00, was mein Budget bei übersteigt.

Ich habe deshalb nach Alternativen gesucht. Eine wäre, auf die zwei neuen 
Western Digital REDs (je EUR 100,00) zu verzichten. Ich könnte diese aus dem 
Synology NAS übernehmen. Das würde auch die Datenübernahme (Kopieren) 
überflüssig machen.

-- Vorgehen --
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Deshalb habe ich ein HDD-Laufwerk aus dem Synology NAS ausgebaut und unter 
Debian GNU/Linux 10.2 mit Hilfe von "mdadm", "lvm2" und "ext3/4" eingebunden. 
Der Zugriff auf meine Daten war problemlos möglich. Synology hat das RAID-1 
also nicht über einen eigenen Hardware-Controller, sondern über Linux 
Software-RAID realisiert, was mir sehr entgegen kommt.

Auf der HDD aus dem Synology NAS befindet sich jetzt ein Haufen Verzeichnisse 
und Dateien:

(1) Verzeichniss mit "@": @AntiVirus, @appstore, @autoupdate, @cloudsync, 
@database, @download, @eaDir, @img_bkp_cache, @iSCSI, @quarantine, @S2S, @tmp, 
@USBCopy, @webdav, @SYNO.Core.Packa.core, @synoagentregist.core, 
(2) Dateien: quota.group, aquota.user, synoquota.db

-- Meine Fragen --
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(1) Wenn ich die Western Digital RED HDDs aus dem Synology NAS einfach mit 
"adadm" und "lvm2" in den neuen Do-It-Yourself Server übernehme, kann ich die 
von Synology NAS angelegten Verzeichnisse und Dateien alle löschen?
(2) Könnte es dann beim Betrieb der HDDs im neuen Do-It-Yourself Server 
Probleme geben, z. B. Datenverlust?

Könnt Ihr mir da weiterhelfen?

Viele Grüße

Georg


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