Hi Georg, meine paar Cents dazu:
1) Übernimm die Platten nicht einfach, sondern kopier nur die Daten. Man weiß nie, wo Synology genau welche Anpassungen vornimmt. Wäre mir persönlich zu gefährlich. 2) "(2) Könnte es dann beim Betrieb der HDDs im neuen Do-It-Yourself Server Probleme geben, z. B. Datenverlust?" Wer kann Dir diese Frage wirklich beantworten, außer vielleicht der Synology Support? :-) 3) Warum Sicherung auf Blu Ray? Wieviele Disks willst Du nutzen, um 3 TB wegzusichern? 4) Hast mal die Stromkosten für den Eigenbauserver ermittelt? Über 4--5 Jahre kann sich das Delta zwischen einem echten NAS und einem Eigenbau deutlich bemerkbar machen. 5) Warum nimmst keinen fertigen Microserver? Die Dinger von HP gibt es auch gebraucht günstig. Da kannst sogar ein Slimline-Laufwerk einbauen. https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/hp-proliant-microserver-gen8-xeon-e3-1265l-16-gb-ram-/1312258715-168-1666 Alternativ schau mal nach Terramaster, in der Eigenbauszene haben die einen ganz guten Ruf: https://www.amazon.de/TerraMaster-Speicher-Dual-Core-Netzwerkspeicher-Festplatte/dp/B07JMWT9TQ/ref=sr_1_1_sspa?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=HC9E7WRD4MZ0&keywords=terramaster&qid=1580627020&sprefix=terramast%2Caps%2C193&sr=8-1-spons&psc=1&spLa=ZW5jcnlwdGVkUXVhbGlmaWVyPUEyU0I5WkIzT0s5VzkwJmVuY3J5cHRlZElkPUExMDA0MzQxM0Q1UUlVN1lTVkk1ViZlbmNyeXB0ZWRBZElkPUEwNjkxMTQxMzlIQjhTQ0YyWFBVMSZ3aWRnZXROYW1lPXNwX2F0ZiZhY3Rpb249Y2xpY2tSZWRpcmVjdCZkb05vdExvZ0NsaWNrPXRydWU= Viele Grüße aus Köln Uwe Am So., 2. Feb. 2020 um 02:06 Uhr schrieb <[email protected]>: > Hallo zusammen, > > -- Aktuelle Situation -- > ======================== > Vor dem Jahreswechsel hatte ich ja noch mal nach der Möglichkeit gefragt, > an Synology NAS Systeme externe optische Laufwerke anzuschließen. Hier gab > es nichts Neues: Synology unterstützt weiterhin keine optischen Laufwerke > am vorhandenen USB 3.0 Anschluss. > > Mein Synology NAS DS216j ist ein kleines NAS für Private/Home User. Es > verfügt nur über den schwachen Prozessor Marvel Armada 385 88F6820 - Dual > Core - 1 GHz und 512 MB DDR3 RAM. Virtualisierung mit Docker oder > VirtualBox wird nicht unterstützt. Ein Wechsel des Prozessors und ein > Ausbau des Speichers sind nicht möglich. > > Mittlerweile habe ich auch festgestellt, dass der Arbeitsspeicher häufig > fast vollständig ausgelastet ist. > > Das Synology NAS ist mit 2x 3TB Western Digital RED bestückt, Betrieb im > RAID-1 Verbund. Am NAS hängt eine 3 TB externe Samsung USB 3.0 HDD für > tägliche inkrementelle Backups. Ein weiteres tägliches inkrementelles > Backup wird in die STRATO Cloud geschrieben. > > Die Unzulänglichkeiten des Synology NAS haben mich dazu bewegt, über einen > Do-It-Yourself Server nachzudenken, da NAS-Systeme mit eingebautem > optischen Laufwerk sehr, sehr selten sind. Einige wenige High-End Business > NAS sind so ausgestattet. Der Preis ist für mich aber zu unattraktiv. > > -- Planung -- > ============= > Ich habe deshalb recherchiert und habe jetzt folgendes System in Planung: > > Processor: Intel Pentium Gold G5400 - Coffee Lake Architektur > Board: ASUS Server P11C-I - Sockel LGA1151v2 - ITX - M.2 > Memory: Crucial DDR-4-2400 - 8 GB - Value CL 17 > Storage System: Transcent MTS400S - M.2 HDD 2,5 SSD - 32 GB > Storage Data Disk 1: Western Digital RED - 3 TB > Storage Data Disk 2: Western Digital RED - 3 TB > Opical Drive: BluRay LG BH16NS55 - SATA > Power: ATX 400W BeQuiet System Power 9 > Case: CoolerMaster Elite 130 - Mini-ITX > Assembly: inkl. über Händler > > Der Zusammenbau läuft über Händler, da das meine Kompetenzen übersteigt. > > Das System erfüllt damit folgende Anforderungen: > > (1) NAS-Server > (2) Server für den Betrieb von Virtuellen Maschinen unter Docker und > VirtualBox für Software-Tests > (3) Nutzung des Server für Machine Learning Anwendungen > (4) Backup der Daten auf ein internes optisches Laufwerk > (5) System mit aktueller Hardware, ausreichend für die geplante > Lebensdauer von ca. 5 - 7 Jahren. > > Die Gesamtkosten liegen bei ca. EUR 869,00, was mein Budget bei übersteigt. > > Ich habe deshalb nach Alternativen gesucht. Eine wäre, auf die zwei neuen > Western Digital REDs (je EUR 100,00) zu verzichten. Ich könnte diese aus > dem Synology NAS übernehmen. Das würde auch die Datenübernahme (Kopieren) > überflüssig machen. > > -- Vorgehen -- > ============== > Deshalb habe ich ein HDD-Laufwerk aus dem Synology NAS ausgebaut und unter > Debian GNU/Linux 10.2 mit Hilfe von "mdadm", "lvm2" und "ext3/4" > eingebunden. Der Zugriff auf meine Daten war problemlos möglich. Synology > hat das RAID-1 also nicht über einen eigenen Hardware-Controller, sondern > über Linux Software-RAID realisiert, was mir sehr entgegen kommt. > > Auf der HDD aus dem Synology NAS befindet sich jetzt ein Haufen > Verzeichnisse und Dateien: > > (1) Verzeichniss mit "@": @AntiVirus, @appstore, @autoupdate, @cloudsync, > @database, @download, @eaDir, @img_bkp_cache, @iSCSI, @quarantine, @S2S, > @tmp, @USBCopy, @webdav, @SYNO.Core.Packa.core, @synoagentregist.core, > (2) Dateien: quota.group, aquota.user, synoquota.db > > -- Meine Fragen -- > ================== > (1) Wenn ich die Western Digital RED HDDs aus dem Synology NAS einfach mit > "adadm" und "lvm2" in den neuen Do-It-Yourself Server übernehme, kann ich > die von Synology NAS angelegten Verzeichnisse und Dateien alle löschen? > (2) Könnte es dann beim Betrieb der HDDs im neuen Do-It-Yourself Server > Probleme geben, z. B. Datenverlust? > > Könnt Ihr mir da weiterhelfen? > > Viele Grüße > > Georg > > > -- Dr. Uwe Ziegenhagen 0179-7476050 <http://www.uweziegenhagen.de>
