Heinz Kiesewetter schrieb:

> 
> Nein, es wurde kein konkretes Beispiel genannt. Es war auch nicht
> Lehrinhalt, sondern wurde nur am Rande gestreift.
> Genau genommen wurde auf die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit des
> Geschäftspartners abgezielt. Dazu wurde der kleine Programmierer am Ort
> mit seiner preiswerten Bastelerlösung einem renommierten Weltmarktführer
> gegenüber gestellt.
> 

Bei proproietärer Software hast Du immer einen sogenannten
"Vendor-Lock-in", d.h. der Nutzer ist vom Hersteller in Fragen der
Weiterentwicklung und der Fehlerbehebung abhängig.

Selbst große Firman haben schon zum Leidwesen ihrer Kunden die
Weiterentwicklung von Programmen einfach eingestellt. Dann steht der
Kunde im Regen, vor allem wenn das Programm an veränderte Verhältnisse
angepasst werden muss. Eventuell ist dann auch ein in jahrelanger Arbeit
aufgebauter Datenbestand wertlos, weil er nicht in ein anderes Format
überführt werden kann. Dass im Übrigen Größe nur bedingt vor Pleite
(z.B. infolge Misswirtschaft) schützt, belegen durchaus aktuelle Beispiele.

Den Freien-Software-Frickler "um die Ecke" kannste jederzeit ersetzen.
Du hast den Quellcode und kannst einen anderen Entwickler mit diesem
weiterarbeiten lassen. Zur Fehlerbehebung und Weiterentwicklung kannste
Dich auch mit anderen Nutzern zusammenschließen (geteilte Kosten sind
halbe Kosten ;-)). Freie Software verwendet auch meist offene Standards
(OpenOffice.org ist ein gutes Beispiel dafür). Den Datenbestand kannste
daher auch mit anderen Programmen bearbeiten - sogar nach Jahren noch.

Welche Software ist daher potentiell langlebiger?

Gruß
Michael





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