VAART-bericht van: "Moselschiff" <[email protected]>

Beste lezers,

Es freut mich, dass es offenbar gelungen ist, eine Diskussion auf den Weg zu
bringen. Es würde mich freuen, mich den Forumteilnehmer vor zu stellen.
Manche glaubten, ich würde aus der Postion eine Neubauschiffers die
alten Schiffe verschwinden lassen wollen. Auch wollen wir nicht Tag und Nacht
fahren, auch selten an Wochenenden, auch selten im Winter.
Ich betreibe seit 27 Jahren mein MS Mosel mit 1950 ts, Baujahr 1892. Dabei
habe ich 5 Millionen Tonnen Zand en Grindt von op de Moussel binnen Frankrijk
(met special Cabotagevergunning tot de dereguliering) en van Frankrijk naar
Luxemburg gevaaren.
Ich habe dabei auch 20.000 Euro Sloopbeijdraag für die letzte Sloopaktion in
den Pott gezahlt, mit Freude, weil es mir viele Konkurrenz vom Hals gehalten
hat.
Seit 7 Jahren haben wir noch das MS Silence, 960 ts, ex Odalisk, und haben im
letzten Jahr damit 10 Reisen auf Rijn en moussel gevaaren en enkele weeken en
de baggerij op da Saar.
Wir waren damit zufrieden, Kapitalkkosten für die Bank haben wir seit Jahren
nicht mehr.
Wir fahren sehr wenig, auch das ist ein Solidarbeitrag für das Gewerbe. Wir
haben keine schlechte Frachten gefahren, wir haben den Markt hoch gehalten.
Letzte Reise Frouard Gelsenkirchen 10 Euro mit 750 ts. Wir sind niemand in den
Rücken gefallen.
In diesem Jahr werden wir nicht vor dem Sommer fahren gehen, wir brauchen nur
das Geld zum Essen und etwas für die Verzekering, mehr nicht.
Natürlich würde ich von einer Sloopaction profitieren. Soll es sie aber
deshalb nicht geben?????
Ich würde aber mit viel weniger als 300 Euro je Tonne zufrieden sein, weil ich
nach einem Tenderverfahren rufe, wenn es eine Action geben sollte. Diese
Spreizung soll statt von 70 bis 120% wie bei der letzten Action von 50 bis
150% gehen.
Damit würden die alten Schiffe weniger belohnt und es wäre mehr Geld da, für
die Verschrottung von besseren aber dennoch überzähligen Schiffen.
Unser MS Silence werden wir nicht verschrotten, auch nicht für 300 Euro die
Tonne, weil wir mit dem Schiff ohne Kreditkosten noch immer sehr leicht unser
Leben verdienen können.
300.000 würden noch mit dem Finanzamt geteilt, wie lange könnte man mit dem
Rest leben??????
Über 5 Jahre p.A. 50.000 Überschuss ist mehr als verschrotten und man kann das
Schiff immer noch verkaufen.
Jder bestimmt es eben selbst, ob er sloopt.
Wenn ich kämpfe, dann mehr für das Gewerbe als für mich selbst. Und wenn es
für mich selbst wäre, könnten andere auch davon Nutzen bekommen, es würde ja
nicht für mich allein gelten.
Ich hiffe, dass die Diskussion sehr lebhaft wird.
Mit den besten Grüßen


Hans-Peter Duhr




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