Alice Wiegand <[email protected]> wrote:

> Die Frage ist nicht wirklich spannend, denn die Mehrheit der abgegebenen
> Stimmen ist so eindeutig, dass die Beantwortung keinerlei Auswirkungen auf
> das Ergebnis hat. Natürlich ist das unschön und möglichst in Zukunft zu
> vermeiden, mehr aber auch nicht.

> [...]

Es gibt mit Sicherheit psychologische Studien, die nahele-
gen, dass in Distanzabstimmungen ein Bewerber ohne Gegenkan-
didat gewählt wird, wenn das Portrait ansehnlich ist und er
nicht gerade zugibt, kleine Kinder zu fressen.

Aber wenn wir (trotzdem) eine Wahl abhalten und ich infor-
miert meine Stimme abgebe, möchte ich doch sicher sein, dass
sie auch korrekt gezählt wurde. Angesichts der ersten
Falschauszählung bei den Beisitzern fände ich es mutig anzu-
nehmen, dass ein offensichtlich (!) falsches Ergebnis gewis-
sermaßen "in der Tendenz" stimmt.

Tim


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