Hallo Markus,

danke für deine Antwort!

Am 17. Oktober 2014 13:18:07 schrieb Markus Schräder <[email protected]>:
Denn es ist für die Störerhaftung nicht relevant wo der Server steht,
sondern wem er gehört: Rechtliche Ansprüche sind immer gegenüber
(juristischen) Personen und nicht gegenüber Servern. Wenn diese
(juristische) Person allerdings nicht deutsch ist, ist es für Abmahnung
bereits unmöglich etwas zu erreichen. Denn es gibt keinen
Auskunftsanspruch gegenüber einer ausländischen (juristische) Person,
und somit keine Abmahnung oder sonstige rechtliche Verfolgung.

Ist es wirklich so einfach? Mullvad betreibt z.B. einen Server in Deutschland und in den Niederlanden. Auf diesen erreiche ich Durchsätze zwischen 20 - 25 Mbit/s. Mit dem Server in Schweden bringe ich es gerade mal auf ca. 10 Mbit/s. Du sagst also, ich kann genauso gut den Server in Deutschland oder in den Niederlanden nutzen? Der Server-Standort hat keinen Einfluss auf die Auskunftspflicht des Providers? Das erscheint mir ja schon nahezu surreal.

Ich bin auch als Provider bei der Bundesnetzagentur gemeldet, und hätte
(nicht nur deswegen aber effektiv vor allem darum) keine Probleme damit.
Allerdings nervt es schon andauernd Post bekommen zu müssen und zu
telefonieren. Seit dieser Umstellung ist ruhe.

Bin mir nicht sicher, ob ich das verstehe. Du meinst, dass du als Provider Anfragen wegen Urheberrechtsverletzungen und der gleichen erhalten hast?

LG,

Bernd


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