> Die Einstellung "Hast Du was verbergen? Nein? Dann mu�t Du ja daf�r sein" > sieht man ja wieder ganz toll nach den Mosi Ermittlungen in punkto DNA > Proben. Irgendwann ist der Punkt da, wo ich meine Freiheit �ber meine > Sicherheit stelle.
Vielleicht verstehe ich es falsch wie Du es meinst. Mir pers�nlich geht im Zweifelsfall Opferschutz vor T�terschutz und dazu bekenne ich mich auch �ffentlich.
Nur - wer ist ein T�ter? Jeder! Weil, man wei� ja nicht ob es nicht auch Dir mal die Kette aush�ngt.
Damit jeder wei� wo ich stehe: das "Folterurteil" gegen den Polizeih�uptling war voll zu Recht - wenn man sowas erlaubt, begibt man sich auf eine h�llische schiefe Ebene - wie definiert man die Grenzen wo man Folter einsetzen darf? (hey, androhen funktioniert einmal, beim zweiten Mal mu� man es durchziehen) Braucht man Beweise, Indizien, oder reicht schon ein "Gef�hl" des ermittelnden Beamten? Und was ist wenn unsere Gesellschaft mal (wieder) in eine Schieflage kommt - geben wir dann nicht dadurch rechtsstaatliche Deckung f�r Mi�brauch?
Vielleicht hat es auch ganz einfach nur mit der simplen Tatsache zu tun, dass ich manche blau�ugige Einstellungen ge�ndert habe als ich mal Kinder hatte. Vorher kannst Dir gar nicht vorstellen welcher Horror es sein kann wenn der kleine Fratz mal abhanden kommt. Oder heute wenn die Jungs mit dem Moped unterwegs sind: da f�llt Dir jede denkbare Bl�dheit ein. Weiss ja selbst wie doof ich zu der Zeit war.
Wie war doch der ber�hmte Spruch: Those who give up freedom for security don't deserve either (sehr frei wie ich f�rchte)
Chris
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