Hallo,

Joern Abatz <[EMAIL PROTECTED]>:

>>Nach besagter Reinitialisierung sagt ein jungfr�uliches free:
>>             total  used    free   shared  buffers  cached
>>Mem:        642880  637848  5032        0  4824     541028
>>-/+ buffers/cache:  91996   550884
>>Swap:       658624  15620   643004

>Was mir auff�llt: Bei Dir ist shared=0 und swap=15MB. Wo kommen
>denn blo� direkt nach dem Booten 15 MB Userdaten her? (Programm-
>teile werden n�mlich nicht ausgelagert, sondern bei Bedarf aus der
>Originaldatei nachgeladen, so steht's jedenfalls in dem Artikel)
>
>Du hattest doch unstable, nicht wahr? Vielleicht hat eines Deiner
>Programme ein "Memory Leak".

Kann sein, muss aber nicht.

Debian f�hrt standardm�ssig kurz nach dem Booten ein updatedb durch.
Dabei werden zahlreiche Sektoren der Festplatte gelesen und landen
nat�rlich im Cache. Ausserdem wird ein grosses File geschrieben.

Je nach Gr�sse und Auslastung der Platte ist es durchaus m�glich, dass
der Kernel gegen Ende des updatedb sehr viel buffer/cache mit noch sehr
jungen Daten hat und an die Speichergrenze st�sst. In diesem Fall werden
�ltere Daten ausgelagert, und das k�nnen z.B. Userdaten von einem viel
fr�her gestarteten und dann nie mehr benutzten Prozess sein (z.B. inetd,
gpm, getty, mgetty, ...)

Das gleiche gilt, wenn vorher grosse Programme gestartet wurden. X11+KDE
z.B. brauchen beim Starten sehr viel Speicher, weil viele Files gelesen
werden. Wenn da ein tempor�rer Engpass besteht, landen die �ltesten
unbenutzten Speicherseiten auf dem Swap.

Gruss, Harald

-- 
Harald Weidner                               [EMAIL PROTECTED]

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