Moin, 

Am Freitag, 13. Mai 2005 15:14 schrieb Bernd Schwendele:
> Malte Schirmacher schrieb:
> > Du verwechselst da was, Aber derbst! Nur weil man die blo�e
> > M�gloichkeit  aht etwas zu tun, hei�t das noch nicht dass man das
> > tun muss!
>
> Nicht muss aber kann! Das ist ja das sch�ne daran.
>
> > Zudem w�rd  ich mal deine Definition von "zeitgem��" interessieren.
> > Mein Vorschlag:  "Alles was nicht �lter als 3 Jahre ist. Dabei wird
> > kein Wert auf  funktionalit�t gelegt". Naja dem schlie�e ich mich
> > lieber nicht an :)
>
> Eidadaus! Du unterstellst mir hier "fast" wieder Sachen, das ist ja
> nicht zu glauben!
> Nicht mehr zeitgem��: Wenn es die Kongurrenz bewie�en hat, dass ein
> Tool/Ger�t/Wasauchimmer besser in all seinen definierten
> Eigenschaften ist, als das was man selber produziert / hat.

und wo ist dieser Beweis in punkto Shell vs. GUI-Frontend?

Selbst Windows-Administratoren benutzen intensiv die Shell.
Der Punkt ist einfach, das man wiederkehrende Aufgaben dort einfach viel 
Schneller erledigen kann, als immer durch sich durch Menues 
durchzuarbeiten.

> Auch eine Graphische Oberfl�che bietet Funktionalit�t, die eine Shell
> niemals besitzen kann -> Stichwort: intuitives Arbeiten (mit
> Objekten). Der Mensch denkt nunmal "in Objekten". Mir f�llt es also
> leichter, mit meiner virtuellen Hand (dem Mauszeiger) ein Objekt zu
> steuern, das mir mein Hirn suggeriert, das k�nnte mich ans Ziel
> bringen. Dabei arbeite ich intuitiv, weil ich mir nicht alle zig
> Optionen und M�glichkeiten merken kann. Wenn mich also eine visuell
> reizbare Umgebung korrekt auf mein Ziel lenkt, dann kann ich sagen,
> das ist zeitgem��, da es schon �berall solche visuelle Hilfen gibt,
> siehe Bordcomputer bei Autos, Mobiltelefone, Computer,
> OnScreenDisplays in der Unterhaltungselektronik uvm.
> Der Gund / die Gr�nde, warum man visuelle Hilfen anbietet:
> * Zeitersparnis
> * Vereinfachung des Systems und damit evtl. verbundene Reduzierung
> von Fehlerquellen durch den Mensch

Sobald Systeme komplexer werden, werden momentan auch GUIs einfach nur 
unbenutzbar (man w�hlt sich durch hunderten Schalter/Selektoren) oder 
schr�nken in der Funktionalit�t ein. Beides nicht wirklich eine 
Verbesserung zur Shell.

> Noch ein kleines Beispiel am Rande: Warum hat man wohl
> Objekt-Orientierte Sprachen entwicklelt? Nicht weil die soviel
> schneller sind - eher weil die Sprache an die "Denkstruktur" des
> Menschen angepasst wurde bzw. wird!
> Und klar es gibt ja heute noch z.B. C++ Gegner - ist auch vollkommen
> ok, aber keiner w�rde sagen, dass C++ nicht funktional w�re und ob Du

also funktional ist c++ definitiv nicht, sondern prozedural (bzw. 
imperativ). Was du meinst, ist funktionell und da kann ich dir auch 
zustimmen.



-- 
Markus Schulz

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