Salve!

Am Mittwoch, 10. September 2003 07:22 schrieb Andreas Kretschmer:
> Es gibt durchaus auch vernunftbegabte Anwendungen �ber Port 135. 

So zum Beispiel SCADA der Energiewirtschaft. Aus kostengr�nden benutzen 
US-amerikanische Elektrizit�tsunternehmen das �ffendliche Internet. Daher ist 
ein direkter /indirekter Zusammenhang zwischen W32.Blaster und dem 
BlackOut2003 denkbar:

- selbst Atomkraftwerke h�ngen ohne (!) Firewall (indirekt) am Internet
- am 25.01.2003 wurde das Atomkraftwerk David-Besse von MS-SQL-Slammer 
betroffen: 2 Kontrollrechner (MS Win 2000) des Steuerleitstandes fielen f�r 
Stunden aus aus (Atomkraftwerk war zu dem Zeitpunkt nicht in Betrieb)
- Das Department of Homlandsecurity gab ISPs und Unternehmen die Empfehlung 
aus Sicherheitsgr�nden den Port 135 zu sperren (wenn nicht unbedingt f�r den 
Betrieb n�tig)
- Diese Warnung wurde ohne Hinweis auf SCADA durch eine neue 
Sicherheitsbeh�rde f�r eine Sicherheit der Stromproduktion 1:1 an die 
Elektrizit�tswirtschaft weitergeleitet.

Weil die Massenmedien beim BlackOut2003 nur Ausl�ser aber keine Gr�nde f�r 
eine Kettenreaktion suchten habe ich selber einwenig recherchiert und dies 
als Draft ins Netz gestellt:
www.it1.de

> Providerfilterung ist grober Unfug.
Ohne das vorher der Kunde einer m�glichen Portfilterung zugestimmt hat ist 
eine Portfilterung wirtschaftlich gef�hlich und kommt IMHO einer 
vors�tzlichen Dienstleistungsverweigerung gleich, das heist ein ISP sollte 
f�r Ausf�lle haftbar sein.

Wobei man aber nicht  billige Massenmarkt "Internetzug�nge" a la AOL f�r 
wichtige Kommunikationsdienste einsetzen sollte.
So richtig b�se w�re es, wenn ISPs auf zentralen Internetleitungen den Port 
gesperrt haben, das heist der lokale ISP keinen Einflu� darauf hatte.

Stellt sich die Frage, wie das Department of Homlandsecurity 
Wirtschaftsinteressen (M$?) umsetzt - und der Elekrizit�tswirtschaft eine 
�berwachung der Sicherheit via Internet vorschreibt, anstelle einer Trennung 
vom Internet. -> www.it1.de
Sehr zu empfehlen ist auch der TV Beitrag von PBS Frontline.

Gruss
rob



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