Hallo Gemeinde,
ich denke, dass es hier um eine Diskussion zwischen Insidern ist.

Die Anwender die ich kenne, habe oftmals Probleme mit englischem Fachjargon.
Oder aber sie finden Begriffe die pr�gnant sind und nur bei dem Programm XY
verwendet werden als gut, weil Sie zu dem Programm passen.
Da wir es bei OpenOffice - Benutzern mit normalen sterblichen zu tun haben,
sollten wir es bei Formatierung und -Vorlagen belassen.

Gru�

Wilfried K�ufler


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>Hallo!
>
>Das ist meine erste Mail hier, vielleicht kennen mich manche
>aus den Newsgroups de.comp.office-pakete.staroffice.ALL. Ich
>bin OpenOffice-Benutzer (kein Entwickler), und betreue ein kleines
>Netzwerk, in dem unter anderem auch den dortigen Usern OpenOffice
>zur verfügung gestellt wird. Ich kenne das Programm also nicht
>nur aus eigener Erfahrung, sondern auch weil ich anderen dabei
>helfen muß, es zu benutzen.
>
>Ich hab grade gesehen, daß der "Flamewar" bezüglich dem Stylist
>nicht nur auf der discuss-Liste "tobt", sondern auch, und gerade
>auch hier. Alle, die mich von der Newsgroup kennen, wissen, daß
>mir Usability ein ziemliches Anliegen ist, darum möchte ich mich
>auch hier zu Wort melden. Denn der "Stylist" ist auch mir ein
>Anliegen (bzw. dessen dahinscheiden).
>
>Ich empfinde die neue Terminologie in der Version 2.0 beinah als
>Gottesgeschenk. Wo früher teile der Benutzeroberfläche einen 
>technokratischen Charme versprüht haben, macht sich jetzt endlich
>eine nüchterne, bedeutungsvolle Einfachheit breit. Gut so.
>
>Begriffe wie "Stylist", "Beamer", "Navigator" waren es, die mich
>lange Zeit abgeschreckt haben selbst StarOffice zu verwenden, 
>einfach weil das alles etwas nach Geheimwissenschaft geklungen
>hat, und nicht nach einem Programm zum Briefe tippen.
>
>Mir ist klar, daß eine gemeinsame Terminologie, ein gemeinsamer
>Jargon in einer Gruppe auch soziale Funktionen übernehmen kann
>(solidaritätsstiftend, auch indem man andere ausgrenzt), aber
>wollen wir das wirklich bei einem Projekt wie OpenOffice?
>
>Sicher: Wenn in 2.0 der Stylist nicht mehr Stylist heißt, sondern
>"Formatvorlagen und Formatierung", dann müssen *wir* uns umgewöhnen.
>Aber dem steht entgegen, daß viele *potentielle Nutzer* sich eben
>nicht umgewöhnen müssen. Und wie banal diese terminologischen Fragen
>auch scheinen mögen, ich finde, daß gerade solche Dinge wesentlich
>dazu beitragen, daß ein Programm als "freundlich" wahrgenommen 
>wird. 
>
>Ich möchte, daß OpenOffice von BenutzerInnen, die es zum ersten
>mal sehen "freundlich" erscheint. Das ist mir sogar wichtiger, als
>daß es *mir* die Umgewöhnung aufhalst. Denn aufgrund des (noch)
>kleinen Marktanteils von OpenOffice ist die Menge derer, die
>(noch) keine OpenOffice-User sind viel größer (hoffentlich!) als
>die, die sich umgewöhnen müssen.
>
>Ich finde "Formatvorlagen und Formatierung" unendlich besser als
>das Un-Wort "Stylist".
>
>Letztendlich finde ich aber, daß am sinnvollsten für solche Fragen
>ein Usability-Test an "echten" Benutzern wäre, denn wir hier
>sind sicher nicht repräsentativ für die potentiellen Nutzer
>von OpenOffice.
>
>/ralph  -- der von seiner "Soapbox" wieder runtersteigt, damit
>           er auch einen "coolen" englischen Begriff eingeworfen
>           hat ; )
>
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