Am 08.02.2005 12:39 schrieb Rolf Meyer:

>> Wenn es �brigens um die Abstimmungen innerhalb der Listen geht, so sind
>> diese weit weniger verbindlich als ein Beschluss des Vereines. 
>
> Aber f�r mich eine der dringensten Frage:
> Was m�chte der Verein hier abstimmen lassen?

Ich verstehe Deine Frage nicht - es kann darauf keine (pauschale)
Antwort geben. Also gib doch mal konkrete Probleme vor.

Zu den rechtlichen Problemen, die gar nicht zulassen, da� *hier* dar�ber
abgestimmt wird, will ich mich gar nicht �u�ern. Ansonsten habe ich das
Gef�hl, das "Community" auf der einen Seite und "Verein" auf der anderen
in einigen Meinungen viel zu eng gesehen wird.

Nehmen wir als Beispiel einen geplanten Anwendertag.
So ein Tag mu� organisiert werden. F�r die Organisation und Durchf�hrung
bedarf es Gelder und f�r diese ein Konto. Dieses Konto kann es (in
Deutschland) aber nur f�r eine rechtsf�hige Person geben. Eine
nat�rliche Person m��te daf�r sehr sehr viel und noch mehr Vertrauen
genie�en, da� es dar�ber laufen k�nnte. Die Alternative ist eine
juristische Person, die es in Form des Vereins jetzt gibt. Hier verteilt
sich das Vertrauen auf die einzelnen Mitglieder, die ihr Vertrauen in
einen gew�hlten Vorstand b�ndeln.

Aus meiner Sicht ist der Verein Teil des de-Projektes, aber gleichzeitig
nicht darauf beschr�nkt. Er tr�gt das Wort "Deutschland" im Verein; er
ist hier ans�ssig und ich wei� nicht, inwiefern er die damit verbundene
Grenze �berschreiten kann und darf.

Es gibt das "gro�e" OOo-Projekt, was weder auf de.* noch auf Deutschland
beschr�nkt ist. Es gibt ganz sicher viele Entwickler und Mitstreiter in
Deutschland, die sich in anderen Zweigen des OOo-Projektes au�erhalb des
de-Zweiges engagieren. F�r die ist der Verein ebenfalls offen - denke
ich mir jedenfalls. (Oder sollten jetzt z. B. deutsche Calc-Entwickler
einen eigenen Verein gr�nden?) Mit dem Verein gewinnt das *gesamte*
OOo-Projekt in vieler Beziehung: er ist die Schnittstelle zur
"Au�enwelt", in der z. B. Sponsoren gewonnen werden k�nnen und m�ssen.

Und nun kommen wir wieder zum Beispiel Anwendertag zur�ck. Wer sind denn
"die Anwender"? Das sind die Leute, f�r die OOo gemacht wird. Ohne sie
w�re OOo nichts wert! Also geh�ren diese (f�r mich) auch zur
"Community", obwohl von der Masse der Anwender wohl nur ein Teil
unterhalb von 1 % die OOo-Seiten und die de-Hierarchie �berhaupt kennt
geschweige denn daran mitarbeitet.

Und genau dieses Zusammenf�hren der Community-Teile kann der Verein z.
B. mit einem Anwendertag organisieren, f�r den es Zeit, Gelder und damit
Sponsoren, ... bedarf.

Wie gro� die Schnittstelle OOoDeV und de-Community ist, entscheidet
jeder selbst, indem er Mitglied des Vereins wird oder nicht. Es wird
aber auch au�erhalb des de-Zweiges gen�gend Leute geben, die sich durch
die Marketingaktivit�ten des Vereins gef�rdert sehen. Und in sofern ist
ein vom Verein organisierter Anwendertag nur in seinen Schnittstellen
(Wer m�chte dabei sein? Wer m�chte/kann daf�r etwas tun?) ein zu
diskutierendes Problem der de-Liste.


Gr��e
        Mathias
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