Hi,

Jörg Schmidt schrieb:
...

Ich verstehe wohl was Du mit Prüfen meinst, aber wenn ich das übernähme
hielte ich es durchaus für anmaßend mir das Recht herauszunehmen das ein
Dokument das Du, das Andreas, Eric, Jacqueline u.ä. Personen erstellt
und unter Lizenz gestellt haben erst dann öffentlich gestellt werden
kann wenn ich es prüfe und 'genehmige'. Weil ich halte langjährige
Mitglieder für fähig selbst diese Verantwortung zu tragen. Und meines
Erachtens wurde das früher auch so gehandhabt.

Nur .. indem Du anderen Mitgliedern diese Arbeit überlässt, gleichzeitig aber anregst (oder forderst), weitere Lizenzen zuzulassen, weisst Du anderen Arbeit zu.

Ja, ich verstehe das das Thema nervt, aber trotzdem können wir Augenmaß
wahren. Natürlich geht es nicht darum alles zuzulassen was jemand frei
nennt, habe ich nie behauptet, und das könnten wir auch garnicht prüfen.
Es geht nur um anerkannt freie Lizenzen und da 'anerkannt' auch ungenau
sein kann dann ebend durch uns ausgewählte Lizenzen. Eigentlich kann
garkein Zweifel für Dich bestehen, denn Du bist Mitautor von:
http://de.openoffice.org/doc/faq/mitarbeiter/index.html#N110CB
und genau dort steht welche Art Lizenzen ich meine:
"Eine Liste der anerkannten Open Source Lizenzen findest du auf den
Seiten von opensource.org."

Dort sind 58 (Sourcecode)-Lizenzen gelistet. Von denen ich gerade mal 6 einigermassen gut genug kenne, um für mich entscheiden zu können, ob sie "meinen" Anforderungen an eine Lizenz entsprechen oder nicht. Hinzu kommen Offene Dokumentationslizenzen. Die mit Sicherheit auf eine ähnlich stattliche Anzahl kommen (vornehmlich aber deshalb, weil es hier eine grössere Zahl "lokalisierter" Lizenzen gibt).
Wobei "meine" Hauptanforderung ist, dass man verschiedene Inhalte möglichst 
einfach mischen und zu gleichen Bedingungen weiterverwenden kann. Diese lässt sich nun 
aber nur erreichen, indem man entweder nur wenige Lizenzen verwendet .. oder jemanden 
hat, der es koordiniert.


(Das schließt allerdigs nicht aus das ich mir erlaube der Meinung zu
sein das das eine üngünstige Regelung ist, die Freiwillige vor den Kopf
stößt und den Interessen der User schadet.)

Ich stimme jedem zu, der sagt, alles andere als Public Domain, schade dem 
Interesse der User. (Leider ist Public Domain lt. deutschem Recht nicht so 
einfach und viele haben dann doch wieder etwas dagegen, dass ihre Inhalte 
kommerziell genutzt werden könnten).

André

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