Hallo,
--On Mittwoch, 13. Dezember 2006 01:45 +0100 Guenter Marxen
<[EMAIL PROTECTED]> wrote:
Am 07.12.2006 07:55 schrieb Andre Schnabel:
...
Problem dabei:
Man erzeugt eine neue Testversion, diese wird getestet und für gut
befunden. Jetzt darf man keinesfalls hingehen und diese Version wieder
verändern und dann neu zum Download als "Endversion" bereitstellen.
Dabei kann schließlich wieder was schiefgehen, die ganze Testerei
wäre für die Katz gewesen.
(Weiß nicht mehr, wer das schrieb.) Das gilt höchstens für die
Anwendung. Man sollte aber besser nachdenken und zwischen dem
Installationsprozess und der Anwendung unterscheiden. Der
Installationsprozess (wenigstens unter Windows) kann (ich hab' mal bei
Systembetreuern nachgefragt) anscheinend einfach gesteuert und geändert
werden. Und wenn eine vorhandene Prozedur benutzerfeindlich ist, muss man
das ändern, auch noch kurz vor der Freigabe der Version.
[...]
1.
Ein RC ist eine Testversion. (Mal gibt es 4, mal 2 RCs...) Er "wird" zur
stabilen Version, wenn "das Geld ausgeht" (bzw. man glaubt, den Benutzern
die noch vorhandenen Fehler zumuten zu können).
Man kann nicht einfach Release-Kandidaten mit Beta- / Testversionen
gleichsetzen.
Ein Release Candidate ist _nicht_ einfach eine Testversion, sondern ein
Kandidat, Anwaerter fuer die Freigabe als zu veroeffentliche Version. Also
eine Version, von der man annimmt, dass sie als zu veroeffentlichende
Version taugt, bzw. besser gesagt, wo diese Annahme bereits durch
vorhergehende Testversionen ueberprueft hat. Manchmal stellt man dann doch
noch was fest, was dem doch noch entgegensteht und dann gibt es eben
weitere RCs.
Aber man kann doch nicht im Ernst, wie hier gefordert, die
Installationsroutine _nach_ dem letzten RC aendern und dann ohne
gruendliche Pruefung auf die Menschheit loslassen. Ein kleiner Fehler kann
grosse Auswirkungen haben, garnicht auszudenken, welche Katastrophen man
hier ausloesen koennte. Es ist z.B. ohne weiteres denkbar, dass ein Fehler
der Installationsroutine dazu fuehrt, dass der Rechner nicht mehr bootbar
ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Entwickler, der halbwegs
bei Verstand ist, so eine Verantwortung uebernehmen wuerde, indem er mal
eben alle updatebereiten oder neuen OOo-Anwender zu Testern seiner
schnellen Aenderung macht.
Wer einen Freigabe-Kandidat testet, testet auch die Installationsroutine
der endgueltigen Version! Das ist mit Sicherheit u.a. auch der Sinn eines
RC.
Davor gab es ja Betaversionen und da bin ich auch der Meinung, dass diese
anders installierbar sein koennen als die endgueltige Version. Zum Testen
parallel zu vorhandenen Versionen waere mit Sicherheit praktisch.
Gruss,
Manfred
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