Hallo *, Christoph Noack schrieb: > Dem speziell gewidmeten PC stimme ich vollständig zu, denn > genau das ist > ja der Vorschlag.
genau das sehe ich eher kritisch, weil ich einfach nicht verstehen kann wo das Problem liegen soll eine einfache Software auf JEDEM PC zu installieren und bei Bedarf zu benutzen - das setzt uns nämlich in die Lage ganz konkret auf die aktuelle Situation vor Ort flexibel zu reagieren > Daher auch > die Idee, dass das Kopier-Terminal sozusagen ein Selbstläufer sein > sollte - ohne primäre Betreuung durch das Standpersonal. genau diese Tendenz sehe ich als falschen Ansatz - denn hier geht es darum das persönliche Gespräch durch Technik zu ersetzen und das sollte nicht geschehen. > > Extra eine Software zu entwickeln, tritt IMO eine Lawine > > an Aufwand los, unter die wir nicht geraten wollen. > > Schnippische Frage: Wer ist "wir"? derjenige der es macht > Aus meiner Sicht ist ein solches Terminal bzw. ein solcher Messebesuch > ein erster Kontakt mit unserer Software - und damit extrem wichtig WICHTIG IST DER PERSÖNLICHE KONTAKT ZU DEN NUTZERN, denn genau dazu sind Messen da (... und nicht dazu zu demonstrieren das wir als Opensourcler auch in der Lage sind das reale Gespräch, die Betreuung durch reale Menschen, durch Technik zu ersetzen) > Und ja, jeder Mensch legt natürlich auf jeweils andere Dinge > Wert - nur > wird niemand von einer hochwertigen Nutzung eines solchen Systems > abgeschreckt. Eher andersrum. Bloß genau darum geht es eigentlich nicht - Ausgangspunkt war das die Standbetreuer überlastet sind und Entlastung brauchen und nun läuft plötzlich (und genau das ist die Richtung in die ich nicht will) die Diskussion so als wenn es nachteilig wäre ein anonymes, rein technisches System nicht zur Anwendung zu bringen. Wir sollten uns klar machen das die Divise heißen muß: soviel persönliche Gespräche wie irgend möglich > Es gab drei Demo-Computer auf der CeBIT, und auch die haben manchmal > irgendwie nicht gereicht. Sofern die Notwendigkeit für mehr Computer besteht unterstütze ich sofort deren Anschaffung (obwohl es da auf meine Stimme sicher nicht ankommt) und ich sehe auch nicht das der Verein Probleme hätte dem nachzukommen. Wenn wir also mehr Computer brauchen, sollten wir welche anschaffen und nicht eine Diskussion führen, die leider inzwischen die eigendynamische Tendenz hat eine technische Lösung die nur unterstützend wirken sollte plötzlich als unverzichtbar sehen zu wollen. meine Meinung ist zusammengefasst: *soviele persönliche Gespräche wie möglich, denn dazu sind Messen da *die Frage heißt: 'Wie entlasten wir, bei Notwendigkeit das Standpersonal' - vielleicht reden wir einmal genau darüber statt vorschnell eine bestimmte technische Lösung als alternativlos zu sehen und uns nur noch über deren technische Realisierung zu streiten Für mich ist und bleibt es unsere wichtigste Aufgabe Anhänger für die Idee von OpenSource zu gewinnen, die als Multiplikatoren wirken, sei es im oder außerhalb des Projekts - dafür bleibt das persönliche Gespräch das Wichtigste, und sollte deshalb im Fokus unserer Aufmerksamkeit stehen.(*) Gruß Jörg (*) Ob wir hingegen x Datenträger mehr oder weniger verteilen, halte ich für weit weniger wichtig ganz einfach weil ich weiß das nur geringe Bruchteile von OOo-Nutzern _auf unseren Messen_ mit Installationsmedien versorgt werden (weil die Meisten ihre Installationsdateien ohnehin von anderswo beziehen) so das selbst eine beispielsweise Verdopplung von verteileten Datenträgern (bzw. Kopien auf Sticks etc.) praktisch keine große Wirkung entfaltet. Die beispielsweise vor einiger Zeit auf www.ooo-portal.de durchgeführte Umfrage zum Thema "Woher habt ihr die PrOOo-Box CD?" genügt zwar (wahrscheinlich) nicht strengen wissenschaftlichen Anforderungen, spricht aber für mich eine deutliche Sprache: nur 1,54% der Befragten geben an die PrOOo-Box auf Messen bezogen zu haben, selbst wenn wir diesen Anteil durch rein technische Maßnahmen verdoppeln sind wir erst bei 3% - ist das unsere vorangige Aufmerksamkeit wirklich wert oder sollten wir diese nicht weiterhin auf den persönlichen Kontakt und dessen Optimierung und Verbesserung richten? Ich will hier nicht die Dinge konfrontativ zuspitzen, nur auf Messen ergeben sich nun einmal Situationen wo das Standpersonal überlastet ist und in diesen Situationen halte ich es für das kleinere Übel wenn 10 'Nur-Benutzer' keinen bespielten Stick erhalten, als wenn uns ein einzelner potentieller Projekt-Partner durch die Lappen geht. Unter "Projekt-Partner" verstehe ich hierbei, die Einzelperson die in ihrer Freizeit etwas mithilft genauso, wie die Firma die OOo unterstützt indem sie direkt das Projekt unterstützt oder OOo für eigene Entwicklungen nutzt und es damit verbreiten hilft. Frage: Woher habt ihr die PrOOo-Box CD? Antwort [prozentual (absolut)]: ------------------------------------------- Download von prooo-box.org 63.60 % (290) Download von de.openoffice.org 18.20 % (83) Bestellung auf ooo-portal.de 6.14 % (28) Sonstige 1.97 % (9) Beilagen-CD bei einer Zeitschrift 1.75 % (8) Download von chip.de 1.54 % (7) Messen oder andere Veranstaltungen 1.54 % (7) Freunde / Bekannte 1.32 % (6) Kollegen / Mitschüler 1.32 % (6) Download von pc-tipp.ch 0.88 % (4) Bestellung von anderen Anbietern 0.88 % (4) Beilagen-CD bei einem Buch 0.88 % (4) Quelle: http://www.ooo-portal.de/modules.php?op=modload&name=NS-Polls&file=index&req=results&pollID=6&mode=thread&order=0&thold=0 --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [email protected] For additional commands, e-mail: [email protected]
