Hallo Christoph, *,

Christoph Noack schrieb:
> > Naja, eine Software entwickeln fänd ich schon OK, das wäre ja auch
> > kein sooo großer Aufwand, nur lese ich jetzt im Wiki 
> überraschend das
> > sich die Software ja an _End_benutzer richtet, womit ich nicht
> > gerechnet hatte und was ich auch eher ungünstig finde.
> 
> Aus UX-Sicht muss ich hier etwas grinsen :-) Aus meiner Sicht arbeiten
> hier alle Leute dafür, dass das Leben unserer Endanwender 
> vereinfachen.
> Oder meinst Du, dass eine solche Kopiersoftware für das Standpersonal
> gedacht ist? 

Ich meine das wir uns auf Problemlösungen für die tatsächlichen Probleme 
kozentrieren sollten und nicht Lösungen von vorherein postulieren und 
anschliessend nur noch über deren technische Ausführung reden.

Die Frage heißt hier (m.E.):
Wie entlaste ich das Standpersonal?

und nicht:
Wie schaffe ich eine möglichst tolle Kopierstation?


Weil:
das Standpersonal zu entlasten kann auf vielerlei Art geschehen, einfach 
anzunehmen das eine bestimmte technische Lösung (hier also Kopierstation) schon 
die geeigneste Entlastung sei, ohne jemals Alternativen diskutiert zu haben 
halte ich für falsch.

> > ist das ja theoretisch nicht falsch, nur für eine Software die nur
> > schnell Sticks befüllt ist das eine ziemlich 'strikte' 
> Forderung weil
> > sie erstens die Entwicklung erschwert und zweitens von nahezu keinem
> > der Benutzer irgendeine Würdigung finden wird.
> 
> Würdigung findet es nur dann, wenn sich jemand kritisch 
> gegenüber einem
> solchen Verhalten unserer Software beschwert. 

und das werden 0,01% der Beteiligten tun - worum es mir geht ist das wir unsere 
Kräfte auf das Wesentliche konzentrieren, genauso wie das jedes vernüftig 
agierende Unternehmen täte und unsere Kräfte nicht in unwichtigen Details zu 
veschleissen

> Welche Optionen und Spezialfunktionen meinst Du? 

z.B.:
*in Abhängigkeit von der Messe mit Standardsprache starten (ich kenne nämlich 
keine Messe bei der de-OOo anwesend ist *und* nicht deutsch die Standardsprache 
sein sollte)
*Nutzung des Systems für Linux-Distributionenen
*'Geräuschuntermalung'
*Anbringung von Werbematerial
*diverse Optionen zum Abziehen des Stick
*die erkennbare Absicht, zur völlig freien Auswählbarkeit (für _End_nutzer) 
dessen was kopiert werden soll (ich sehe das als Anachronismus, angesichts der 
Tatsache das sich die PrOOo-Box müht dem Nutzer zu ersparen einzelne 
KOmponenten wählen zu müssen, nun quasi wieder einzelne Komponenten möglich zu 
machen - denn haben Nutzer ersteinmal die Möglichkeit alles feingliederig 
auszuwählen, werden sie das auch tun wollen und es entsteht letztlich ein 
Riesenberatungsbedarf zur FRage 'was ist dieses und jenes eigentlich, brauche 
ich das?')
*etc., etc.

> > m.E. eine *einfache* Software die das Kopieren erleichtert, 
> und diese
> > auf *jedem* PC installieren, so bleiben wir maximal flexibel und
> > können je nach konkreter Situation variieren wieviele PCs gerade zur
> > Demonstration und zum Kopieren genutzt werden. 
> 
> Hier sehe ich keinen Widerspruch. 

Du strebst, im Wiki erkennbar, eine 'super-optimale' Lösung an, ich würde mich 
gerne auf eine einfache Lösung beschränken

> Jörg, falls Du noch anderer Meinung bist, dann würde ich Dich bitten
> eine mögliche Variante aus Deiner Sicht zu beschreiben. 

*auf dem Desktop jedes Rechners ist ein auffälliges Icon/Verknüpfung 
einheitlich abgelegt
*bei klick auf dieses Icon startet eine Software/Skript, die ihren Fokus 
funktionell darauf richtet:
-standardisierte Inhalte auf Sticks/CDs zu kopieren (ggf. sollte für das 
Standpersonal auch der Zugriff auf weitere Dinge möglich sein, keineswegs 
jedoch für den Endnutzer, denn jede Wahlmöglichkeit macht dass Ganze 
beratungsintensiver)
-für Standpersonal leicht bedienbar zu sein, in Ausnahmefällen auch von 
verständigen Besuchern bedienbar (aber ebend nicht auf Daus ausgelegt)
-keine bildschirmfüllende Präsentation zu sein, sonden optisch in den 
Hintergrund zu treten und ggf. auch im Hintergrund zu arbeiten während der PC 
vordergründig (parallel) für Weiteres genutzt wird 

Gedanklich ist mir insgesamt wichtig das ich eine Kopierstation nur als ggf. 
notwendige technische Lösung sehe um das Standpersonal zu entlasten, keineswegs 
jedoch als eine aus sich selbst heraus erstrebenswerte Lösung. 
Ich würde es schlicht vorziehen ohne sie auskommen zu können, auch weil ich 
befürchte sie wird (wenn sie ersteinmal mit falschem Fokus eingeführt ist) als 
Teilersatz für persönliche Gespräche mit Nutzern begriffen.





Gruß
Jörg





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