Hallo Christoph, 
Am Mon, 16 Mar 2009 21:50:50 +0100 schrieb Christoph Noack:
> Beispiel: Ein Mac-Anwender kommt vorbei und möchte eine Kopie der
> Software haben. Leider läuft auf dem Kopier-PC eine Linux-Variante, mit
> der er nicht klarkommt. Also wird er das vermutlich lassen... Schade.

Naja, abgesehen davon, dass ein paar Live CDs für diverse Linuxe 
den Mac OS X Look imitieren, zumindest wenn man XFCE oder sogar 
Gnome auswählt. Wenn der Desktop und das Kopierprogramm einfach 
genug gehalten sind wird ein Mac Nutzer mit einem Linux Desktop 
klar kommmen. Ich hab sogar mal zusammen mit einem Bekannten ein 
Batchscript für einfache Kopiervorgänge unter Linux so 
eingerichtet, dass es einfach, wie unter Windows, ein Doppelklick 
auf ein Icon war, dann die CD einlegen und voila der Brennvorgang 
wurde gestartet. Das war zu Zeite von SuSE 8.x also müßte das mit 
10 oder 11 erst recht gehen. 

Ein "größeres" Problem kann hingegen sein, wenn der Nutzer den USB 
Stick unter OS X formatiert hat. Dann ist der nämlich mit HFS+ 
formatiert und ich kann mich erinnern, dass ich zumindest unter ein 
paar der von mir ausprobierten Linuxdistributionen, spezielle Tools 
installieren musste um dieses Format lesen und beschreiben zu 
können. 

> Jetzt kann man natürlich einräumen, dass man gleich die PrOOo-Box auf
> die Sticks kopiert. Jedoch haben viele Leute nicht ausreichend
> Speicherplatz auf diesen (Werbe-)USB-Sticks. Auch diese Leute werden es
> vermutlich sein lassen, bevor sie sich vom Kopier-PC die passende
> Version ausgesucht haben.

Nenn mich blauäugig, aber ich denke es funktioniert auch wenn wir 
einen dezidierten Rechner haben auf dem ein minimales Linux 
installiert ist, ob Gnome, XFCE, KDE3, KDE4 ist eher auch egal, 
aber außer nem Virenscanner und den Inhalten der PrOOo-Box ist da 
nicht viel drauf. Jetzt legen wir für Windows, Linux, Linux_deb, 
vielleicht nennen wir die Ordner auch Linux-SuSE/Fedora, 
Linux_Ubuntu/Debian, Mac OS X Intel und Mac OS X PowerPC, jeweils 
einen Ordner auf den Desktop und dann kann per Drag und Drop vom 
Ordner auf den USB Stick kopiert werden. 

Zusätzlich kann man noch einen Ordner mit den Extras machen, die 
dann ebenfalls per Drag und Drop auf den USB Stick gezogen werden 
können. 

Falls jemand eine Erklärung benötigt läuft noch ein Firefox in dem 
die Seiten der PrOOo-Box abrufbar sind und auf denen er sich kundig 
machen kann, welches Extra wofür. 

Ein kleines Script, dass prüft ob ein USB Stick eingesteckt wurde, 
kann dann vorher den Virenscanner starten und das USB Laufwerk 
prüfen. 

Sollte jemand dann ein OOo für Solaris und/oder FreeBSD wollen kann 
er fragen. Ich schätze mal nicht, dass die Nachfrage dafür nicht so 
hoch war oder? 

> Noch ein Beispiel? Wir hatten auch ausländische Besucher auf der CeBIT -
> wie sollen die sich die Version kopieren, wenn sie beispielsweise mit
> einem deutschen Betriebssystem arbeiten sollen?

Drag und Drop ist universell verständlich oder? Vielleicht kann man 
auch ein Bildschirmhintergrund machen oder eine kurze nach Flash 
exportierte Impresspräsentation die erklärt wie es funktioniert. 

Soweit mal meine Ideen.

Eric


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