Hallo Stefan!

Am Montag, den 16.03.2009, 09:32 +0100 schrieb Stefan Weigel:
> Christoph Noack schrieb:
> > auf der CeBIT kam die Idee eines OpenOffice.org Kopierterminals auf. Ich
> > habe in den letzten Tage ein paar Gedanken dazu gesammelt und auf eine
> > Wiki-Seite gestellt (Deutsch). Ich würde mich über ein paar Kommentare
> > bzw. Ergänzungen freuen. Gern auch über ein ganz neues Logo ;-)
> 
> Die Idee ist schön und auch gar nicht neu, siehe 
> http://www.freedomtoaster.org/ Dort gibt es auch eine Bauanleitung. ;-)

Super! Ich habe mal drauf geschaut, es scheint aber tatsächlich
ausschließlich ein CD-Brennterminal für ISOs zu sein, oder? Immerhin,
OpenOffice.org ist in der Liste unterstützter Systeme genannt :-)

Hast Du die Zeit gehabt es mal genauer anzuschauen und die Software
evtl. auszuprobieren?

> Generell frage ich mich jedoch, ob wir die Ressourcen haben und wenn 
> ja, ob wir sie dafür aufwenden wollen, die Idee einer Brenn- oder 
> USB-Kopierstation am Infostand derart auszufeilen.

Die Frage, die ich mir auf der CeBIT gestellt habe ist, wie viel Nutzen
uns ein solchen System bringen kann. Aus meiner Sicht steht das noch in
einem günstigen Verhältnis, wenn man den Aufwand mit betrachtet. 

> Im Prinzip tut es 
> doch ein speziell für den Zweck gewidmeter PC und evtl. ein Plakat - 
> fertig. :-)

Dem speziell gewidmeten PC stimme ich vollständig zu, denn genau das ist
ja der Vorschlag. Man nehme an die eigenen Anforderungen abgestimmte
Software, PC-Standardkomponenten und ergänze das (falls erforderlich) zu
einem "echten" Terminal.

Allerdings verstehe ich das mit dem Plakat nicht. Soll darauf eine Art
Anleitung stehen, wie man sich vom PC die gewünschten Daten kopiert? Ich
glaube, dass einige Anwender damit Probleme haben werden...

Beispiel: Ein Mac-Anwender kommt vorbei und möchte eine Kopie der
Software haben. Leider läuft auf dem Kopier-PC eine Linux-Variante, mit
der er nicht klarkommt. Also wird er das vermutlich lassen... Schade.

Jetzt kann man natürlich einräumen, dass man gleich die PrOOo-Box auf
die Sticks kopiert. Jedoch haben viele Leute nicht ausreichend
Speicherplatz auf diesen (Werbe-)USB-Sticks. Auch diese Leute werden es
vermutlich sein lassen, bevor sie sich vom Kopier-PC die passende
Version ausgesucht haben.

Noch ein Beispiel? Wir hatten auch ausländische Besucher auf der CeBIT -
wie sollen die sich die Version kopieren, wenn sie beispielsweise mit
einem deutschen Betriebssystem arbeiten sollen?

Aus meiner Sicht funktioniert dieser Vorschlag nur bedingt. Nämlich
dann, wenn man neben den Kopier-PC jemanden stellt, der den ganzen Tag
nur Kopien anfertigt. Und das fände ich schade, weil ich auf der CeBIT
bemerkt habe, dass einige Leute weiter gegangen sind, weil wir als
Standpersonal lange mit anderen Anwendern beschäftigt waren. Daher auch
die Idee, dass das Kopier-Terminal sozusagen ein Selbstläufer sein
sollte - ohne primäre Betreuung durch das Standpersonal.

> Extra eine Software zu entwickeln, tritt IMO eine Lawine 
> an Aufwand los, unter die wir nicht geraten wollen.

Schnippische Frage: Wer ist "wir"?

Aus meiner Sicht ist ein solches Terminal bzw. ein solcher Messebesuch
ein erster Kontakt mit unserer Software - und damit extrem wichtig (so
wie z. B. die Startseite von OpenOffice.org). Meiner Meinung nach sollte
dieser Eindruck aus psychologischen Gründen so gut wie möglich sein.

Und ja, jeder Mensch legt natürlich auf jeweils andere Dinge Wert - nur
wird niemand von einer hochwertigen Nutzung eines solchen Systems
abgeschreckt. Eher andersrum.

> Das Problem, das es zu lösen gilt, ist doch nur, dass man zum 
> Bespielen eines USB-Sticks nicht den Demo-PC in Beschlag nehmen möchte.

Es gab drei Demo-Computer auf der CeBIT, und auch die haben manchmal
irgendwie nicht gereicht. An dieser Stelle habe ich leider nur die
Erfahrung von der CeBIT...

Stefan, wäre super, wenn Du zu einigen der Kommentaren noch etwas
schreiben könntest, damit ich mir wirklich sicher bin, dass ich Dich
korrekt verstehe.

Bis dahin natürlich viele Grüße,
Christoph




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