Jörg Schmidt schrieb:
Hallo,
michael schrieb:
Was die Migration angeht, so sind leider die MDB-Tools (unter
GNU/Linux)
kaum so ausgereift, dass sie in OOo integriert werden könnten.
KMUs, die von Access wegmigrieren wollen, brauchen daher in der Tat in
der Regel professionellen Support, dessen Inanspruchnahme in meinen
Augen aber zumutbar ist.
Bloß für viele kleine Unternehmen objektiv nicht bezahlbar. Ich bin
Dienstleister und solche Dinge sind quasi mein täglich Brot, und ich weiß
worüber ich hier rede, denn ich kenne natürlich das ganze Spektrum denn
natürlich gibts größere Unternehmen für die solche Ausgaben kein Problem ist,
die geben für Anpassung und Makro-Migration einer größeren *.xls zu *.ods
gelegentlich soviel aus wie ein Kleinbetrieb für die gesamte Migration von MSO
zu OOo ausgibt, für die großen Unternehmen rechnet sich das sogar und für die
kleinen heißt es eher sie würden teilweise gerne mehr aufwenden (z.B. für
gründlichere Schulungen) wenn sie es denn hätten und wirtschaftlich
verantworten könnten.
Selbst bei mittleren und größeren Unternehmen wird eine Migration zu
OpenOffice.org Base nicht durchgeführt, weil die Kosten für die
Migration, die zu erwartenden Ausfallzeiten aufgrund migrationsbedingter
Bugs + die zwingend erforderliche Schulung für die Mitarbeiter in den
Kosten höher liegen, als alle 4 Jahre ein neues MS-Office-Paket für alle
Benutzer zu besorgen.
Office 2007 Proffesional (also mit Access) ist für Unternehmen meist
nicht mehr wirklich allzu teuer...
Es geht in solchen Dingen - sofern wir erstens ehrlich argumentieren und
zweitens der Meinung sind die weitestmögliche Verbreitung von OOo ist unser
Ziel - nämlich nicht darum wie groß wir unsere Anstrengungen oder wie gut wir
das Ergebnis unserer Anstrengungen selbst beurteilen, es geht einzig darum wie
die Nutzer das Ergebnis unserer Arbeit (also das fertige OOo) beurteilen,
selbst wenn uns deren Urteil manchmal schmerzt weil wir es (wissend um unsere
Anstrengungen) als ungerecht empfinden mögen.
Es hat vergleichsweise auch nichts geholfen ständig zu wiederholen 'der
InternetExplorer taugt nichts', denn das hat im Mainstream kaum Nutzer
interessiert, es war die Realität eines praktisch verfügbaren Firefox die
Nutzer umdenken ließ und die auch MS Dampf gemacht hat und es wird nur die
Realität eines praktisch besseren Base sein, welches Nutzer auch als besser
empfinden, die Nutzer überzeugt und Access 'schlägt', nicht jedoch Sprüche dazu
wie schlecht doch Access ist.
So weh es manchen vielleicht auch tut, aber Jörg hat damit Recht. Der
Internet Explorer wäre noch immer ein riesiges Scheunentor und
vollintegrierte Windows-Viren-Schleuder, wäre der Firefox nicht gewesen.
Inzwischen liegen beide Browser von ihrer Engine, Features und
Sicherheitsmechanismen in etwa gleich auf
Dito mit Outlook und seinem größten OpenSource-Oppnonenten Thunderbird.
Base kann zu seinem Konkurenten Access noch jede Menge Land gewinnen,
sobald hinreichend Kapazitäten direkt darauf angesetzt werden.
Soweit zu meiner bescheidenen Meinung als ein an Entwicklungsvorgängen
interessierter Standarduser von OpenOffice.org.
MfG Ronald Kaufmann
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