Hallo, michael schrieb: > "Manche denken, sie könnten sich mit OpenOffice.org (ab Version 2) > problemlos eine Datenbankanwendung "zusammenklicken". Dies > ist ein Irrtum! > > Die Planung einer Datenbankanwendung erfordert von Anfang an besondere > Sorgfalt, da Mängel in der Planung später teilweise nur mit großem > Aufwand korrigierbar sind.".
ist mir alles bekannt > Es ist meines Erachtens daher fahrlässig, im unbedarften User die > Illusion zu wecken, er könne mit Base "mal eben" eine Datenbank bauen > und Abfragen etc. erstellen. Ohne ein Mindestmaß an Vorkenntnissen und > vorheriger "Kopfarbeit" geht das nicht! Die Nutzer (um die es hier geht) interessiert das nicht und Access kann was die Nutzer wollen, also wird es wohl entweder nötig sein zumindest das zu bieten was Access kann (oder Besseres) oder die Nutzer werden Base nicht benutzen - so einfach funktionieren Marktmechanismen. > Insoweit hat Access in der Tat, wie manch anderes aus diesem > Unternehmen, Erwartungen erzeugt, von denen jeder halbwegs > Kundige weiß, > dass sie nicht befriedigt werden können. Das ist bei den Punkten die ich nannte (und die alle nicht mit Planung oder Design der DB zu tun hatten) weitestgehend unwahr. > Base stellt - gerade auch durch seine GUI - eine Hilfe für den bereit, > der weiß, was er tut. > > Dass an den Formularen noch etwas verbessert werden kann, > will ich nicht > in Abrede stellen. > > Dass das Sun-Report-Tool (auch wenn es noch nicht perfekt ist) eine > wesentliche Verbesserung darstellt, kann jedoch ebenso wenig in Abrede > gestellt werden. Gleiches gilt für den nativen MySQL-Treiber. > > Eine wesentliche Verbesserung stellt auch die Möglichkeit > dar, Makros in > der odb-Datei zu speichern. Nee, also wenn das bei Dir unter "wesentliche Verbesserung" rangiert fallen mir eigentlich zwei Interpretationen ein: 1. überprüfe Dein Koordinatensystem (bei Access ist das seit Jahren ein 08/15 Feature) 2. vielleicht hast Du recht und für Base ist das eine wesentliche Verbesserung, das sagt denn aber eher was dazu wo Base bisher steht > Sehr hilfreich ist auch das > SQL-Syntaxhighlightning. > > Also: Im Rahmen der begrenzten Ressourcen findet eine "dynamische > Entwicklung statt". Nein. Der Maßstab dafür ist nämlich nicht wieviele Anstrengungen wir unternehmen, sondern was für den Nutzer, was für den Nutzer _nach seiner Einschätzung_ dabei heraus kommt - so einfach funktionieren Marktmechanismen. > Was die Migration angeht, so sind leider die MDB-Tools (unter > GNU/Linux) > kaum so ausgereift, dass sie in OOo integriert werden könnten. > > KMUs, die von Access wegmigrieren wollen, brauchen daher in der Tat in > der Regel professionellen Support, dessen Inanspruchnahme in meinen > Augen aber zumutbar ist. Bloß für viele kleine Unternehmen objektiv nicht bezahlbar. Ich bin Dienstleister und solche Dinge sind quasi mein täglich Brot, und ich weiß worüber ich hier rede, denn ich kenne natürlich das ganze Spektrum denn natürlich gibts größere Unternehmen für die solche Ausgaben kein Problem ist, die geben für Anpassung und Makro-Migration einer größeren *.xls zu *.ods gelegentlich soviel aus wie ein Kleinbetrieb für die gesamte Migration von MSO zu OOo ausgibt, für die großen Unternehmen rechnet sich das sogar und für die kleinen heißt es eher sie würden teilweise gerne mehr aufwenden (z.B. für gründlichere Schulungen) wenn sie es denn hätten und wirtschaftlich verantworten könnten. > Wenn man Migrationshindernisse priorisieren möchte, Wer möchte das? Hier gings um Base und ich habe geantwortet, Deine Antwort ist eine teilweise Schönrederei der Situation und teilweise abschweifend - tut mir echt leid ich sehe es _im Konkreten_ aber so. Das ich hier Deinen post so angreife sollte Dich nicht glauben lassen das ich übersehe was für Kenntnisse Du zu Base besitzt und diese nicht angemessen respektiere, denn das tue ich nicht. Wie Du jedoch hier einen post verfassen konntest der sich liest wie: 'eigentlich ist bei Base alles in Butter, wer für Base Dinge erwartet die Access längst kann versteht nichts von Datenbanken und wer das nicht einsieht handelt leichtfertig' ... oder so ähnlich oder wie auch immer ... verstehe ich nicht. Es geht in solchen Dingen - sofern wir erstens ehrlich argumentieren und zweitens der Meinung sind die weitestmögliche Verbreitung von OOo ist unser Ziel - nämlich nicht darum wie groß wir unsere Anstrengungen oder wie gut wir das Ergebnis unserer Anstrengungen selbst beurteilen, es geht einzig darum wie die Nutzer das Ergebnis unserer Arbeit (also das fertige OOo) beurteilen, selbst wenn uns deren Urteil manchmal schmerzt weil wir es (wissend um unsere Anstrengungen) als ungerecht empfinden mögen. Es hat vergleichsweise auch nichts geholfen ständig zu wiederholen 'der InternetExplorer taugt nichts', denn das hat im Mainstream kaum Nutzer interessiert, es war die Realität eines praktisch verfügbaren Firefox die Nutzer umdenken ließ und die auch MS Dampf gemacht hat und es wird nur die Realität eines praktisch besseren Base sein, welches Nutzer auch als besser empfinden, die Nutzer überzeugt und Access 'schlägt', nicht jedoch Sprüche dazu wie schlecht doch Access ist. Gruß Jörg --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [email protected] For additional commands, e-mail: [email protected]
