Am Donnerstag, 13. August 2009 18:50:04 schrieb [email protected]: > Falsch. Man muss auch noch ein passendes Locale einstellen, und das ist > ein einschneidender (oft inakzeptabler) Eingriff.
Wo stellst du ein passendes Locale ein? KP_Separator liefert egal für welche Ländereinstellung immer (!) ein Komma. OpenOffice kann diesem auch einen Punkt zuordnen (und macht dies wohl in der amerikanischen Einstellung) – aus diesem Grund liegt auf Ebene 3 aber ein explizites Komma, das die Probleme behebt. > Wieso muss dort KP_Separator liegen? Wenn ich Komma durch comma und > Punkt durch KP_Decimal erzeuge habe ich abstrakt dieselbe Belegung, die > aber mit einem de_CH-Locale aber reibungsloser funktioniert (z.B. muss > man in OpenOffice kein Häkchen entfernen). Dafür hast du in Programmen, die auf der ersten Ebene ein KP_Separator oder KP_Decimal erwarten ein Problem. Zum Beispiel die Tastaturmaussteuerung; auch andere Programme können (zu Recht) an dieser Position einen dieser beiden Keysym erwarten. Zur Situation der Schweizer Tastatur: mir ist noch nicht klar, wo genau das Problem liegen soll. • QWERZT: Auf der Schweizer Tastatur gibt es auf dem Keypad nur einen Punkt (KP_Decimal) – also kein Komma. Unter OpenOffice wird dieselbe Taste aber ein Komma ergeben! • Neo: Nun ergibt die Taste überall ein Komma. Die Neo-Variante ist also stringenter und also sinnvoller. Mindestens von der Tastaturmaussteuerung und OpenOffice weiß ich, dass sie zwischen KP_Separator und KP_Decimal überhaupt keinen Unterschied machen – das ist sinnvoll, weil die beides Keysyms nicht so verwendet werden wie sie ursprünglich gedacht sind. Uns kommt dies entgegen, weil wir eben kein Problem mit Ländereinstellungen haben. Eine einzige Ausnahme gibt es: OpenOffice ist auf eine Sprache eingestellt, die den Punkt als Dezimalzeichen benutzt (z.B. die USA). Dann ergibt die erste und die zweite Ebene einen Punkt und man muss sich über die Haupttastatur oder die Ebene 3 des Keypads behelfen. Da Neo aber für deutschsprachige Schreiber konzipiert ist, ist dies nicht störend. Im übrigen hätte ein QWERTZ-Schreiber mit USA-OpenOffice gar kein Komma auf dem Keypad. Die Neo-Lösung ist also nie schlechter als QWERTZ, aber in vielen Fällen besser. Gruß, Pascal -- GPG-Schlüssel-ID: 0xC237D6DE Fingerabdruck: 14ED FAFD 0273 F505 8FD0 F7B8 E8A0 03EB C237 D6DE
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