Hallo Dennis, schön, dass du auf die Frage Bezug nimmst:
>> P.S.: Die Idee ein Layout so zu bauen, dass man Stück für Stück lernen kann >> ist noch nicht auf viel Interesse gestoßen, oder muss man die Idee erstmal >> sacken lassen? > Also lernen tut man ein Layout doch eh’ Stück für Stück (man beginnt > bei der Grundlinie, nimmt dann Ober- und Unterreihe hinzu, … und > endet dann irgendwann bei der 6. Ebene)! Ja, ich meinte ein anderes "Stück für Stück". Ich hatte vor 'nem kurzen Weilchen vorgeschlagen, dass man in dreieinhalb Schritten zu dem "Überlayout" kommen kann: Message-ID: <[email protected]> [Neo] Großes Konzept für Neo3? Erweitertes _und_ erweiterbares und zueinander kompatibles Grundlayout für Qzwertz und OptimalLayout ------------- schnipp ------- Zur Erreichung der Kompatibilität würde ich ein Stufenkonzept / Layout vorschlagen. Ein Anwender könnte dann je nach Wunsch sich für eine Ausbaustufe entscheiden. Die Stufen zueinander sind natürlich auch "kompatibel". Die Stufen wären: 1) unverändertes Qwertz-Layout _plus_ bessere Erreichbarkeit von den besonders häufig gebrauchten Zeichen und Funktionen. 2) weitere Ebenen mit Zeichen für spezielle Anwendungsfälle (griechische Buchstaben, Mathe, usw. -- ihr habt da besseren Überblick als ich) 3a) neue Buchstabenanordnung mit nur 4 oder 5 vertauschten Buchstaben gegenüber Querz-Layout, so dass man relativ leicht mal probeweise ein neues Layout probieren / lernen kann. Dies sollte nach der Webseite: http://mkweb.bcgsc.ca/carpalx/?partial_optimization schon einen deutlichen Verbesserung gegenüber Qwertz bringen. 3b) neues "optimales" Layout (Neo3...) ------------- schnapp --------------- Das Stück für Stück in den ersten zwei Stufen ist selbsterklärend, da man nur "dazu" gibt und nichts am deutschen Standard-Layout wegnimmt oder ändert. 3a) wäre dann die Möglichkeit mit _kleinen_ Änderungen stückweise zu einem deutlich verbesserten Buchstabenlayout zu kommen, dass die größten Sünden von qwertz behebt. Zuerst wird ein Tastenpaar getauscht, dann ein weiteres Tastenpaar und so fort. So könnte man sich -- vermutlich ohne allzu große Geschwindigkeitseinbußen -- stückweise an ein neues Layout gewöhnen. Ich hab' bereits mal kurz getestet und festgestellt, dass das auf der carpalx-Seite vorgestellte Layout nichts für Deutsche ist. Als erste Idee hab' ich überlegt (ganz ohne irgendwelche Berechnungen), dass der Tausch der folgenden Tasten schon 'ne gute Besserung gegenüber qwertz bringen könnte: 1. e f 2. n j 3. i k 4. r ö 5. t l Dann wären die häufigsten Zeichen schonmal deutlich günstiger und das viel zu gut gesetzte ö, würde Platz machen. Kann mir aber gut vorstellen, dass es da noch 'ne gute Ecke bessere 5-Tauscher-Layouts gibt, da hier jetzt gar nicht auf Bi- und Tri-Gramme usw. geachtet wurde. Zu 3b) Ich denke, dass man für ein "optimales" Layout doch einiges an Spiel hat und dass man einen Teil des Spiels ausnutzen könnte, um möglichst weit eine Kompatibilität mit dem bisherigen deutschen Standardlayout und vor allem auch mit den neuen erweiterten Layouts aus Punkt 1) und 2) behalten könnte. Ich kann mir sogar vorstellen, dass man die erweiterten Ebenen so bauen kann, dass sie für sich alleine mit Standardtastatur gut funktionieren _und_ auch unverändert für ein ganzes Layout (Neo3?) genutzt werden könnten. Das würde eine Umstellung sehr erleichtern. Würde mir solch ein Weg geboten, würde ich gar nicht überlegen. Bis zu 2) gewinnt man ja nur. Ob man 3a) machen möchte, wäre noch eine andere Überlegung. Wenn aber die zusätzlichen Funktionen und Ebenen aus 1) und 2) unverändert in Neo3 funktionieren würden, so würde man -- nachdem man mit diesen zusätzichen Erweiterungen Blut geleckt hat und diese Ebenen gut beherrscht -- "nur" noch ein neues Buchstabenlayout lernen müssen und hätte die andere Lerninvestition schon hinter sich. Das würde die Hemmschwelle Neo3 zu lernen für mich sehr senken. Ich denke, dass ich da nicht der einzige wäre. Ob für ein Layout in Ebene 1 und 2 in Neo3 evtl. ein Sonderzeichen noch (gegenüber dem Standardlayout) geändert werden "müssten", wäre dann noch eine Frage. Ich würde das nur begrüßen, wenn die Änderung wirklich _deutlich_ einen Mehrwert für die "Durchschnittsanwendungen" bringen würde. Achtet man von Anfang an auf ein Ziel den "Upgrade-Pfad" möglichst leicht zu gestalten, halte ich da sehr viel für möglich, ohne dass man ernsthafte Zugeständnisse an die grundsätzlichen Ziele unter dem Dach "Tippkomfort" eingegangen werden müssen. Klar, würde man sich _ein_ wenig Spiel nehmen, aber ich denke, dass die Vorteile dies mehr als aufwiegen würden. Viele Grüße Peter
