Hallo Dennis,

>> Zur Erreichung der Kompatibilität würde ich ein Stufenkonzept / Layout 
>> vorschlagen. Ein Anwender könnte dann je nach Wunsch sich für eine 
>> Ausbaustufe entscheiden. Die Stufen zueinander sind natürlich auch 
>> "kompatibel".

> Ich habe Dein Konzept jetzt verstanden, und die Idee einer um die 
> Neo-2-Ebenen 3-6 (oder erst einmal: 3-4) ergänztes Qwertz-Belegung 
> könnte vielleicht tatsächlich eine gute ›Brücke‹ sein, um 
> Qwertz-Neulinge an Neo heranzuführen.

Ja, das war ein Gedanke.

>> 3a) wäre dann die Möglichkeit mit_kleinen_  Änderungen stückweise zu einem 
>> deutlich verbesserten Buchstabenlayout zu kommen, dass die größten Sünden 
>> von qwertz behebt.

> Was diese Idee angeht, bin ich jedoch weitaus kritischer eingestellt:

Da bin ich auch nicht sicher, ob es mehr Vor- oder Nachteile bringt.
Das müsste man tatsächlich probieren.

>> Zuerst wird ein Tastenpaar getauscht, dann ein weiteres Tastenpaar und so 
>> fort. So könnte man sich -- vermutlich ohne allzu große 
>> Geschwindigkeitseinbußen -- stückweise an ein neues Layout gewöhnen.

> Die Idee ist also, den Umstieg weniger ›schmerzvoll‹ zu gestalten, aber
> dafür eine Verlängerung der Umstiegsphase in Kauf zu nehmen – eigentlich
> ein sympatischer Ansatz :).

Genau.

> Aber ist man wirklich bereit, dafür unnötig viele und potentiell
> verwirrende Zwischenschritte zu lernen (und potentiell zu
> verinnerlichen)?

Ich denke, dass so ein Ansatz daher nur interessant sein kann, wenn
die Anzahl der vertauschen Tasten nicht so groß ist. Konkret, wenn
nach 4, 5 oder spätestens 6 Tastenpaaren die endgültige Belegung
erreicht ist. Ein Layout wie Neo auf dem Weg stückweise zu lernen,
vermute ich eher, dass das nicht interessant ist, da eine Umstellung
ja "ewig" dauern würde. Bei einem "5er-Tausch-Layout" könnte man auch
z. B. 4 Zeichen auf einmal neu vergeben und dann im zweiten Rutsch 6
Zeichen lernen. Da kann ich mir vorstellen, dass man mit relativ wenig
Zeitverlust einen relativ glatten Umstieg -- ohne totalen Einbuch der
Tippgeschwindigkeit -- erreichen könnte?

> Denn ich habe mir das gerade einmal praktisch vorgestellt: Nehmen
> wir an, ich möchte von Qwertz auf Neo 2 wechseln, aber nur ›einen
> Tastentausch nach dem anderen‹ umlernen. Wenn ich also bei Qwertz im
> ersten Schritt e und f vertausche, liegt das e zwar auf seinem
> richtigen Neo-Platz, aber dafür das f auf Qwertz-e bzw. Neo-l – also
> auf einer Position, wo es weder beim einen noch beim anderen Layout
> hingehört.

Daher denke ich auch, dass die Idee nur bei einer relativ begrenzten
Anzahl von neuen Buchstabenplätzen interessant sein könnte. Wobei ein
solches Layout durchaus schon einen Großteil der Vorteile der "großen"
Lösung mit beliebiger Buchstabenbelegung bringen dürfte, da man mit
wenigen Tauschern schon die enirt-Buchstaben günstiger platzieren kann
und die seltenen wie ö und j an schlechterere Plätze verbannen ...

> Ein Erfahrungsbericht für so einen ›stückweisen‹ Umstieg zu lesen
> wäre sicherlich interessant, aber mir erscheint das doch unnötig
> qualvoll.

Man muss mal bei Carpalx anfragen, ob es Berichte in der Art gibt.

Viele Grüße
Peter


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