Hi, sehr interessant, kannte ich noch nicht, vielen Dank. -- Super heftig krasse Grüße, Eichi
Ps.: Moin! Am 09.09.2015 um 12:16 schrieb [email protected]: > Hier hast du eine juristische Einschätzung: > http://www.anwaltskanzlei-feuerhake.de/freifunk > > Und an Freifunk ist nichts "schmuddeliges" oder illegales - hallo? > > Wir unterstützen keine Straftaten und kooperieren zu deren Aufklärung > mit Ermittlungsbehörden im Rahmen der Gesetze. > Durch die VPN Lösung wird nur der Nodebetreiber vor Abmahnungen > geschützt. Und selbst wenn man selbst ausleiten würde, hätte man > juristischen Ärger würde aber am Ende wohl eher Recht bekommen: > freifunkstattangst.de <http://freifunkstattangst.de> > > Einen CDU Politiker kann ich dir auch noch bieten: > https://www.youtube.com/watch?v=_PQnAyXpTNw > > Da wird der CDU Bürgermeister der Stadt Arnsberg interviewt. > > Hoffe ich konnte etwas helfen, da man tatsächlich häufig mit rechtlichen > Bedenken konfrontiert wird. > > Beste Grüße aus dem wilden Süden > > docloy > > Am 9. September 2015 11:27:54 MESZ, schrieb Pascal Pein <[email protected]>: > > Hallo zusammen, > > hier einmal eine nachdenkliche Mail, die das Potenzial hat, wilde > Diskussionen auszulösen. > > Ich hatte gestern ein sehr interessantes Gespräch mit einer > Journalistin aus dem Kreis Lauenburg. Sie ist sehr an der > Freifunk-Initiative interessiert und würde uns gerne unterstützen, > auch im Hinblick auf die Flüchtlinge. Sie hat offenbar sehr gute > Kontakte in der Region, die sie nutzen könnte. > > Leider macht die aktuelle Gesetzeslage es schwierig, sich klar zu > positionieren. Es tauchen bei Interessierten, wie dieser Dame immer > wieder Bedenken auf, die ohne fundierte juristische Kenntnisse sehr > schwer zu entkräften sind. An diesem Punkt kann ich in der Regel nur > auf die detaillierten Informationen auf freifunk.net verweisen und > sagen, dass ich zu dieser konkreten Frage keine absolut wasserdichte > Antwort geben kann, da ich eben kein Jurist bin. Spätestens da habe > ich "verloren" und das Thema "Freifunk" landet beim Gesprächspartner > wieder in der "Schmuddelecke". Ich kann halt nicht garantieren, dass > mein Gegenüber nicht verklagt oder abgemahnt werden kann. > > Im aktuellen Fall geht es so weit, dass zwar an einer > Flüchtlingsunterkunft eine Freifunk-Lösung eingerichtet wurde, dies > aber nicht öffentlich kommuniziert werden soll. Da der > Internetverkehr über einen Server im Ausland läuft, haben die > Verantwortlichen Angst, dass die Frage der "Providerhaftung" nicht > ausreichend geklärt sei. Nun weiss ich bisher auch nicht, welche > Firmware dort zum Einsatz kommt. > > Zitat: >> Wie dem auch sei - es scheint hier im Ort eine hohe Bereitschaft >> zu geben, Freifunk zu nutzen, allerdings wenig Bestrebungen, etwas >> "möglicherweise Illegales" in der Öffentlichkeit zu vertreten. >> Dies finde ich sehr schade und zeigt die Problematik, über die wir >> gestern geredet haben (Freifunk-"Image"). >> >> Mangels technischer Kenntnisse und fehlenden Informatik-Titels >> sehe ich mich nicht in der Lage, hier weiter aktiv zu werden, so >> lange ich die Frage der "Möglicherweisen Illegalität" nicht >> wirklich fundiert beantworten kann. [...] >> >> Parallel dazu würde ich Ihnen gern als Tipp an die Hand geben, wie >> Sie Freifunk aus dem "möglicherweise Illegalen" herausholen: >> >> 1. Sie veröffentlichen auf der Website, warum Freifunk nicht der >> Störerhaftung unterliegt, evtl. Foto eines Prof. Dr. jur. >> Irgendwas, vielleicht mit einem kleinen Erklärfilmchen für Doofe. >> 2. Sie belegen die Legalität möglichst mit Stempel von irgendeinem >> Ministerium, Amt oder Sonstigem >> 3. Sie zeigen seriöse Freifunker: Einen CSU-Poltiker, einen >> Pastor, einen Richter, eine Hausfrau, einen Geschäftsführer - also >> eine "Testimonial-Kampagne", wie man in der Werbebranche so schön >> sagt. > > Ich bin mir sicher, dass dieses Thema auch am kommenden Wochenende > angesprochen werden sollte. Es gibt viel zu tun. Jeder, der für > Freifunk Öffentlichkeitsarbeit betreibt, sollte möglichst > "rechtssichere" Argumente zur Hand haben. Das ist sicherlich nicht > einfach, da jede Commmunity eine individuelle Herangehensweise hat > (Serverstandorte, Webauftritt, etc.). > > Natürlich ist es auch gerade bei Freifunk nicht so einfach, > angemessene "Lobbyarbeit" zu betreiben. Zu schnell tauchen > politische Interessen auf und man sollte darauf achten, seine Arbeit > nicht mit dem Stempel einer Partei versehen zu lassen. Gleichzeitig > sollten sicherlich möglichst viele Politiker und Entscheidungsträger > mit in das Freifunk-Boot geholt werden, da wir sonst irgendwann > nicht mehr gegen den Strom ankommen können und immer neue > "merkwürdige" Gesetze entstehen, die Freifunk nach und nach immer > weiter kriminalisieren. Das kann's ja auch nicht sein... > > Lange Rede, kurzer Sinn: Wie können wir gute Öffentlichkeitsarbeiter > für uns gewinnen, ohne sie zu verschrecken? Freifunk sollte in der > breiten Bevölkerung bekannt werden und dabei nicht endgültig in der > "Schmuddelecke" landen. > > Gruß > Pascal > > > ------------------------------------------------------------------------ > > Freifunk mailing list > [email protected] > https://www.hamburg.ccc.de/mailman/listinfo/freifunk > > > > > _______________________________________________ > Freifunk mailing list > [email protected] > https://www.hamburg.ccc.de/mailman/listinfo/freifunk > _______________________________________________ Freifunk mailing list [email protected] https://www.hamburg.ccc.de/mailman/listinfo/freifunk
