Hallo. Am 22.03.2012 16:23, schrieb Matthias Kirschner: > Wenn jemand ein Information veröffentlichen würde, welche viele > Menschenleben retten kann, aber der Autor will nicht, dass es verbreitet > wird, dann würde ich das nicht respektieren und sein Werk trotzdem > verbreiten.
Das ist nicht hypothetisch. Die Pharmaindustrie verdient gutes Geld mit lebensrettendem Wissen, also letztendlich mit etwas das durch das Urheberrecht geschützt ist. (Auch wenn in der konkreten Ausgestaltung auch dort eher die Patente der Skandal sind.) Und unter anderem unsere Regierung setzt sich bei Zeiten wehement dafür ein dass das so bleibt. Den richtig großen Aufschrei dagegen gab es in der Gesellschaft aber trotzdem nicht. > Warum sollten wir als Gesellschaft etwas fördern, was uns auch auf lange > Frist schadet? Das frage ich mich bei so vielem. ;-) > Ich habe mich hier wohl unklar ausgedrückt. Das Urheberrecht gewährt Dir > ein zeitlich begrenztes Monopol (die Dauer dieses Monopols halte ich > persönlich mittlerweile für zu lange). Diese Instrumente wurden > geschaffen, weil darin ein Nutzen für _die Gesellschaft_ gesehen wurde. Nun, ich war nicht dabei als das geschaffen wurde, aber ich nehme schon an, dass der Nutzen für die Gesellschaft indirekt gesehen wird. Verkürzt ausgedrückt: Wenn man damit Geld verdienen kann, kommt das der Steuerkasse und damit allen zugute. Dass diese Zeitspanne für die heutige Zeit zu lange ist steht auch außer Frage, es traut sich aber vermutlich in absehbarer Zeit niemand an das Thema heran. :) Gruß, Bernd -- Nehmen wir einmal an, es gäbe keine hypothetischen Situationen...
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