Am Mittwoch, den 20.02.2013, 22:42 +0100 schrieb Christian Kirbach:
(...)

Terminierung lasse ich jetzt mal bewusst außen vor, um falsche
Eselsbrücken zu SIGTERM von Anfang an zu vermeiden.
Ich weiß auch nicht, ob native speakers mit "kill the process" und
"terminate the process" glücklich wären. Fest steht, dass die Deutschen
in die Germanisierung des SIGTERM etwas mehr Hirnschmalz rein stecken
müssen - zumindest ich, mangels greifbarem Unterschied zwischen Töten
und Terminieren (seit Arnold ;-)) - und widerspricht damit natürlich dem
Wunsch nach kurzen knackigen Idiomen ;-)

Vorschläge:

> SIGKILL wird durch die Befehle kill oder killall mit dem Parameter -9 an
> Prozesse gesendet. SIGKILL leitet die sofortige Terminierung eines
> Prozesses ein, der Prozess kann jedoch nicht darauf reagieren sondern
> wird ohne die Möglichkeit, z. B. Daten aus dem Speicher zu sichern,
> beendet.

Wenn die "hinter der Übersetzung stehende" Aktion kill -9 / kill -kill
ist --> Prozess sofort beenden 
> 
> 
> SIGTERM leitet die Terminierung eines Prozesses ein, aber anders als das
> SIGKILL-Signal kann es vom Prozess angenommen und anschließend wahlweise
> interpretiert oder ignoriert werden.

Wenn die "hinter der Übersetzung stehende" Aktion kill -15 / kill -term
ist --> Prozess auffordern, sich normal zu beenden

Dient vielleicht als Anregung, weiter drüber nachzudenken ?:-)
CU
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Thomas Prost <[email protected]>
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